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Champagner

Hier dreht sich alles um Champagner.

Terres et Vins de Champagne: David Léclapart

 

 

Vins Clairs 2011:

Artiste, Apôtre, Astre. Die Vins Clairs, die man bei David Léclapart probieren kann, sind meistens nicht viel jünger, als seine fertigen Champagner. Das ist etwas bedauerlich hinsichtlich der Champagner, die es in reifer Form eben leider noch nicht gibt, das ist aber sehr instruktiv, was den Übergang vom einen zum anderen Stadium betrifft. Messerscharf fand ich den Artiste 2011, weicher und strukturierter, wie eine Waffelmusterdecke, fand ich den Apôtre 2011. Ganz anders war dann der Astre: ein Blumenmeer, Gras, Heu, Kamille, Crème, nur wehr wenig Säure. Das wird Davids neueste Schöpfung sein, ein Blanc de Noirs. Hochspannend, was daraus mal werden wird!

Terres et Vins de Champagne: Aurelien Laherte

 

 

Vins Clairs 2011:

Les Rouges Maisons PN, geht in die Empreintes; Les Vignes d’ Autrefois PM von drei Parzellen für den gleichnamigen Champagner; Les Noues CH. Alle drei Vins Clairs boten Trinkvergnügen und zeigten gleichzeitig, dass sie sich für die zweite Gärung eignen. Auf die Laherte-Champagner auf dieser Basis freue ich mich riesig!

Champagner:

1. Blanc de Blancs Brut Nature

2009er Basis mit Reserve aus 2008.

Von Lancôme gab es mal Effrischungstücher mit einem ztrusfrischen Duft, an den mich dieser Champagner sofort erinnerte. Tiefdunkelgrüne und gelb-orange Zitrusnoten, pflanzlich unterlegt und am Ende leicht geweitet, aber nicht breit. Das spiegelt den Jahrgangsmix: 2008 mit seiner frischen, zitrusfruchtigen Art, aromatisch aber noch sehr eng, 2009 mit dem weiten Horizont.

Terres et Vins de Champagne: Cyril Jeaunaux

 

Vins Clairs 2011:

Je zwei Chardonnays und Meuniers aus dem Stahltank und aus dem Fass, sowie einen fassvinifizierten Pinot stellte Cyril Jeauneaux vor. Alle Grundweine gefielen mir sehr gut, waren aufgeladen und voller Tatendrang, nicht übersauer, mal frech, mal warm und weich, mal feurig und röstig, teilweise dunkel und kühl.

Champagner (alle Zéro Dosage):

1. Brut Sélection

60PM 30PN 10CH, 2009er Basis mit Reserve aus 2008.

Sehr fordernd, druckvoll, bergquellklar, geradezu chardonnayig. Ein Beispiel dafür, wie man sich vertun kann, wenn man einen guten Meunierchampagner blind ins Glas bekommt. Könnte meiner Meinung nach ohne Dosage bleiben oder allenfalls ganz gering dosiert werden, mit vielleicht 3 g/l, um seinen schlanken Körper nicht zu verfetten.

Terres et Vins de Champagne: Olivier Horiot

 

Vins Clairs 2011:

Pinot Noir vom Argileboden der Lage Les Prémalins, Pinot Noir vom Marneboden der Lage En Escharere, Pinot Blanc vom Argileboden der Lage En Barmont. Für mich war der Weißburgunder am interessantesten, obwohl ich nicht zu den Fans von Weißburgunder als Schaumweinrebsorte gehöre.

Champagner:

1. Sève Blanc de Noirs 2006

100PN.

Terres et Vins de Champagne: Henri Goutorbe

 

Vins Clairs 2011:

Pinot Noir Aÿ en Blanc, Pinot Noir Aÿ en Rouge, Assemblage prestige 1er cru. Die Grundweine habe ich dieses Jahr nicht probiert.

Champagner:

Die Champagner von Goutorbe sind mir immer etwas zu hoch dosiert gewesen. Daran hat sich dieses jahr nichts geändert. Wer den Chic eines Winzerchampagners mit dem Geschmack eines großen Hauses sucht, ist hier richtig.

1. Prestige Premier Cru

70PN 25CH 5PM, mit 9,6 g/l dosiert.

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