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belle epoque

Palmes d’Or auf dem Obersalzberg

 

ist eine noch junge, gleichwohl von Geburt an schillernde Marke. Namensgeber ist ein Sprössling aus der Handelsdynastie Feuillatte, eben jener Monsieur Feuillatte, der in USA mit Kaffee ein Vermögen verdient hatte und, wie es die Art mancher Nabobs ist, Mitte der 1960er Jahre danach trachtete, den Zaster irgendwie in der alten Heimat wieder anzulegen. Den Mann von Welt erkennt man indes daran, dass er sein Geld nicht lediglich für Drogen, Frauen und Autos ausgibt und den Rest verjuxt. Nein, der Mann mit Stil kauft sich ein Wein-, vorzugsweise ein Champagnergut. Das tat unser Monsieur Feuillatte und hatte mit dem seinigen von Beginn an solchen Erfolg, dass er sich recht bald nach Größerem umsehen musste. So kam es zur Zusammenarbeit mit der sogar noch etwas jüngeren, doch aufsteigenden "Centre Vinicole", 1986 verkaufte dann der gereifte folgerichtig seinen kleinen Betrieb mit dem nun schon ziemlich großen Namen ganz an die Genossen.

Bericht von der Champagne Master Class

Die I. Master Class im Club B der Résidence in Essen-Kettwig war eine Mischung aus phantastischem Zweisterne-Menu und einer tour d'horizon durch die , bei der es mir darum ging, möglichst viele Typizitäten und Facetten des Champagners zu illustrieren. Die überragende Küchenleistung von Henri Bach verdoppelte dabei das Champagnervergnügen und kitzelte bei manchem noch Eindrücke heraus, die in einer reinen Nur- Probe sicher verlorengegangen oder nicht ausreichend gewürdigt worden wären. Viele stellten ihre Gastroaffinität unter Beweis, manche liefen überhaupt erst zum Essen zu Bestform auf.

Im Einzelnen:

O. Opener: , Royal Réserve , dégorgiert im September 2009

Gehobener Champagnerspass

I. Louis Brut Premier
Roederers Standardbrut machte einen freundlichen Eindruck im Glas, hübsche Perlage, typisches Gold, üppiger Cordon und eine freigebige, sehr aromatische Nase. Im Mund Jahrgangseindrücke, hätte auch ein jung gebliebener 1996er sein können, vielleicht macht sich aber auch der 2002er Anteil hier sehr wohltuend bemerkbar. Jedenfalls ein , der sein Geld mehr als wert war und ein guter Aufwärmer.

II. dressed by Jean-Paul Gaultier
Dunkleres Gold, glanzvoll, strahlend; Kaffee, Brot, Röstnoten. Im Mund eine saubere Fortsetzung der Naseneindrücke, ohne, daß die röstigen Anteile überhand genommen haben; der restlichen noch frischen Säure sei Dank. Kein besonders fruchtiger, saftiger Champagner, sondern etwas für den Sonntagsbrunch, wenn der Kaffee ausgegangen ist.

Einladung zur I. Champagne Master Class

Liebe Champagnerfreunde,
bei Gelegenheit zahlreicher Champagnerverkostungen wurde ich immer wieder mit der Idee konfrontiert, doch endlich eine Master Class zu etablieren. Dieser Gedanke hat mittlerweile Form angenommen. Im Laufe der Planung musste ich mich mit mehreren Aspekten auseinandersetzen, die das Wesen einer Wine Master Class ausmachen.

Celebrity Death Match im Champagnerleistungszentrum (Teil IV.)

IV.1 Perrier-Jouet 1971

Wein-Glossar




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