Archiv

Partner





Social Networking

Mein Facebook-Profil Besuche mein Google-Profil Besuche mein LinkedIn-Profil Füge mich auf Xing hinzu!
Abboniere meinen RSS-Feed Abboniere meinen Twitter-Feed
Google Analytics Alternative

Suchwörter

doc

Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Hoffmann-Verlag, Gerlingen, 1. Auflage 2005, 328 S. – ISBN: 3935834187

Im praktischen Format und mit champagnerabweisendem Einband kommt dieser kleine Champagnerführer daher. Es gibt eine kurze, aber rundherum zufriedenstellende, pflichtgemäße Einführung in Geschichte, Herstellung und ein wenig darüber hinaus reichendes Nutz-Wissen rund um den . Schrader erklärt dabei, dass die Auswahl und Beurteilung völlig subjektiv (was nicht heißt: willkürlich) erfolgt ist und Punkte nicht vergeben werden. Das nimmt dem Werk die autoritäre Aura eines großkopfeten, mit apodiktischen Urteilen durchsetzten Standardführers und gibt dem Büchlein einen sympathischen touch. Etwas genauer hätten die Ausführungen zu den zugelassenen Rebsorten sein können, dann wäre die Irritation angesichts der von Robert Dufours -Blanc später nicht so groß. Sehr dankenswert sind die Ausführungen zur Arbeit im Weinberg, speziell zum Rebenschnitt, einem großen Mysterium für viele Champagnerfreunde. Die Erläuterungen zu den Analysewerten des Champagners sind auch für Nichtchemiker gut verständlich und ich habe Vergleichbares bei anderen Champagnerbüchern immer vermisst.

peek-a-boo: Neue Welt

Roadshow Freund/Pacific Wine im Interconti, , 08. Sep. 2009

I. Schug

Walter Schugs Carneros Estate liegt in der kühleren Sonoma-Küstenzone, daher die Konzentration auf Pinotrebsorten. Morgendlicher Nebel hüllt die Trauben im Sommer oft bis zur Mittagszeit ein, bevor Sonne und der ständig fächelnde, mitunter heftig pustende Wind ihn auflösen.

1. -Noir Sonoma Coast 2007

Europäisch anmutender, holzarmer Stil, Konzentration auf schlanke Mineralität und rotes Beerenobst

2. Pinot Noir Carneros 2007

Griffig, stärker holzgeprägt (neun Monate in frz. Barriques, davon 30% neues Holz), bei gleichbleibend kühler Stilistik

3. Pinot Noir Heritage Reserve Carneros 2006

Antrittsbesuch in Nelson Müllers Schote

 

 

I.Blutwurststrudel mit und Kartoffelschaum, dazu Forget-Brimont Brut

Gute Blutwurst esse ich gerne. Die solide Kombination mit Linsen und/oder Kartoffeln wird dabei für mich immer ein Klassiker bleiben, zu dem ich gern zurückkehre. Gut zum Blutwurststrudel passte der oxidative, hauptsächlich von Reserveweinen getragene und sehr apfelige Stil des Champagners aus Ludes, einer ziemlich zugigen Ecke in der Montagne de , wo sich ein wenig Chardonnaydiaspora befindet, die den Champagnern dieser Region eine frische, glatte, kühle Stilistik verleiht.

 

II. Snickers von mit Cox Orange, dazu Selbach-Oster Bernkasteler Badstube Spätlese 2001

Abendessen im Kölner Hof

I. Ballotine von der Wildente mit Eisweingelee und Brioche, dazu Banyuls Blanc Mas Cornet sur schiste von Abbé Rous

Die Ballotine war wieder piekfein, keine zu schwabbelige Konsistenz und ein saftiges, aromatisches Entenfleisch in der Mitte, diesmal war auch das Eisweingelee über den weißen Banyuls gut mit eingebunden, die milden Uhunoten vom Eisweingelee und der angenehm aprikosensüße, dabei herbkräftige und garriguekräuterige Charakter des aufgespriteten Weins gingen da ein harmonisches Miteinander ein.

 

II. Karamellisierte mit Sauce Griottine, dazu weiterhin Banyuls Blanc

La Luna del Rospo

La Luna del Rospo

Agliano Terme, Piemont

1. Grignolino d’Asti 2006

Die königliche Traube fällt mehr und mehr dem Vergessen anheim. Leider. Denn so ungewöhnlich die farbliche Anmutung für einen Roséwein, so überraschend und faszinierend ist der Geschmack. Michaels Grignolino ist hellrot, ziegelsteinfarben und könnte bequem als durchgehen. Die klar fruchtige Ausrichtung in der Nase deutet zunächst mit Himbeeraromen in Richtung , könnte aber auch ein Cabernet Franc Rosé sein. Dann kommt die Überraschung, der Wein ist tanninig aufgeladen und beinahe ruppig, bleibt lang im Mund und schmirgelt sich dort ab, bevor er im Rachen verschwindet und einen erstaunten Gaumen zurücklässt. Beim nächsten Schluck dasselbe, aber die ersten differenzierten Geschmackseindrücke gelangen an die vorbereiteten Rezeptoren, eine Mischung aus feingemahlenem weißem Pfeffer, knackiger Paprika, Erdbeer-/Himbeeraromen und einem wohligem Wärmegefühl, selbst bei rosémässig heruntergekühltem Wein, ohne dass er jedoch spritig oder plörrig-alkoholisch wirkt. Ein überraqschender Einstieg in die Welt des piemontesischen -Weinbaus!

Wein-Glossar




Twitter Updates

TopOfBlogs