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Kleine Champagnerprobe auf Schloss Westerholt

I. Flight
Pierre Peters Perle de Grand Cru
150000 Fl. p.a.
Liebling der französischen Sternegastronomie. Viel Le-Mesnil-Säure, mit Frucht und abgedämpft. Champagner für Feingeister.

Cuvée d’Exception NV (1997)
60000 Fl. p.a.
Je 1/3 PN, CH, PM
Archetypischer Vallée de la Marne Champagner. Mürbe, biscuitig, sehr ausgewogen und schon gut reif, solo besser als mit Begleitung; sympathischer, etwas rustikaler Stil nach Art der Pfalzrieslinge

II. Flight
Michel Gonet Blanc de Blancs Grand Cru 1998, btl. no. 3801
300000 Fl. p.a.
handbemalt
Klassischer Avizechampagner mit einer Perlenkette freundlicher Aromen, von Weissdorn über Nashibirne, Ananas, Weinbergpfirsich hin zu Mandarine, und einem Mineralrückgrat, das den Champagner immer aufrecht stehen lässt.

Santadi, Cusumano, Roda

I. Cantina di Santadi
Die Edelgenossen aus Sardinien wandeln mit ihren Weinen auf den Spuren von Tignanello und Sassicaia.

1. Antigua 2007
85% Monica, 15% Carignan. Waldbeeren und Garrigue, Blüten, frische Säure, leicht vegetabil.

2. Grotta Rossa 2007
100% Carignan. Fruchtbetont bis rosinig, vanillig, internationaler, etwas beliebiger Stil.

3. Araja 2006
85% Carignan, 15% Sangiovese. Kirschig, kernige, ansprechende Säure, Früchtebrot.

4. Rocca Rubia 2006
100% Carignan. Deutlich komplexer, als der Grotta Rossa, breiteres, elegant aufgefächertes Aromenspektrum, Kirsche, Pflaumenmus, Röstnoten, Weihrauch, sehr weiche, feine Tannine.

Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Hoffmann-Verlag, Gerlingen, 1. Auflage 2005, 328 S. – ISBN: 3935834187

Im praktischen Format und mit champagnerabweisendem Einband kommt dieser kleine Champagnerführer daher. Es gibt eine kurze, aber rundherum zufriedenstellende, pflichtgemäße Einführung in Geschichte, Herstellung und ein wenig darüber hinaus reichendes Nutz-Wissen rund um den . Schrader erklärt dabei, dass die Auswahl und Beurteilung völlig subjektiv (was nicht heißt: willkürlich) erfolgt ist und nicht vergeben werden. Das nimmt dem Werk die autoritäre Aura eines großkopfeten, mit apodiktischen Urteilen durchsetzten Standardführers und gibt dem Büchlein einen sympathischen touch. Etwas genauer hätten die Ausführungen zu den zugelassenen Rebsorten sein können, dann wäre die Irritation angesichts der von Robert Dufours -Blanc Champagner später nicht so groß. Sehr dankenswert sind die Ausführungen zur Arbeit im Weinberg, speziell zum Rebenschnitt, einem großen Mysterium für viele Champagnerfreunde. Die Erläuterungen zu den Analysewerten des Champagners sind auch für Nichtchemiker gut verständlich und ich habe Vergleichbares bei anderen Champagnerbüchern immer vermisst.

Nochmal reingespitzt in Nelson Müllers Schote

I. Amuse Gueule: Teriyaki mit Melonenkügelchen, dazu:

Der Thunfischhappen war fest, aromatisch und mit unaufdringlich angeröstetem Sesam ummantelt, beide verschmolzen mit dem kräftigen Lannson Rosé. Die angenehm reifsüssen Melonenkügelchen passetn sehr gut zum hun, weniger gut zum .

***

II. Trio vom Bachsaibling in Gewürzorangen gebeizt, mit marinierten Schwarzwurzeln, dazu: weiterhin Champagne Lanson Rosé

Festes Fleisch vom Bachsaibling in der geräucherten und in der gravad Variante, dezentes Aroma in der Schäumchenvariante mit Pumpernickel, zu jeder Variante passte der Champagner ganz exzellent.

***

III. Borschtsch von Flusskrebsen mit Sauerrahm, dazu Caspary, feinherb 2007

Moseltour, Klitzekleiner Ring

I. Andrzej Greszta, Kröv

1. Kröver Paradies Kabinett feinherb 2008

Saftig, knackig, gut und mit 6 EUR nicht überbezahlt. Sehr gelungene Visitenkarte, die den Stil des Hause gut verkörpert.

2. Kröver Steffensberg feinherb 2008

Stilistisch dem Paradies nicht unähnlich, aber finessereicher, leider auch im Tempo etwas zurückgenommen, weicher. Gefiel mir nicht unbedingt besser und entspricht meiner Ansicht nach auch nicht ganz dem erfrischend herb-saftigen, gleichzeitig mineralischen Stil des Guts.

3. Kröver Letterlay Auslese 2007

Gelungene, wieder sehr knackige Auslese, nichts für die Zuckermonsterfraktion; bei allem Pfirsich-Aprikosengewimmel immer noch konzentriert und mineralisch mit einer aus dem Hintergrund agierenden, frischen Säure.

Wein-Glossar




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