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Boris Maskow
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Posts Tagged ‘vintage’

Vermischte Champagnernotizen

Freitag, Februar 12th, 2010

A. Vilmart, Rilly-la-Montagne, Grand Cellier d'Or 2002

80CH, 20PN, 8-9 g/l dosiert, 10-monatiger Fassausbau, kein BSA. Der Maître weiss nicht nur, wie man Kirchenfenster kunst- und eindrucksvoll anmalt, sondern er kann auch ebensolchen machen. Die Nase ist schon ein Vergnügen, Aprikose, Marille, Walnuss und immer ein paar eingesprenkelte Zitrusfruchtakzente duften wie eine altwienerische Konditorei, im Mund kommt der Eindruck von Kokosnuss, natürlich auch wieder von saftig reifen Zitrusfrüchten, Bratapfel, Calvados und Mandelgebäck hinzu. Für einen 2002er schon ein ziemlich wuchtiges Geschoss, aber eins mit enormer Präzision. Tip: kaufen und lagern.

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Piper-Heidsieck spart (Arbeitsplätze ein)

Sonntag, Februar 7th, 2010

Das Reimser Haus, dessen gehobene in Deutschland praktisch niemand kennt, streicht etwas mehr als ein Viertel seiner Arbeitsplätze. Damit gibt sich eines der ersten Opfer der als Champagnerkrise viel betratschten Kurskorrektur zu erkennen. Warum es gerade Piper-Heidsieck so drastisch trifft? Vielleicht, weil man dort in den letzten Jahren allzusehr auf den Supermarkt gesetzt hat. Die Versuche, im Prestigebereich etwas, z.B. Marktanteile, (an sich) zu reißen, sind eher mißglückt und zumindest in Deutschland hat sich die von Piper beauftragte Distributionsgesellschaft damit schlicht keine Mühe gegeben.

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Champagner-Umfrage: die Ergebnisse

Samstag, Januar 23rd, 2010

Hier sind die Ergebnisse meiner kleinen Schaumwein-Umfrage

the results of my sparkling-survey

. bei der Frage nach oder einem Alternativsprudler war die Tendenz deutlich

the majority went for instead of alternative sparklings

- 76,47%
- anderer Schäumer/other sparkling 5,88%
- manchen war es auch egal/don't care 17,65%

2. Noch klarer ist die Farbpräferenz

colour preferences were even clearer

- weiss/white 84,31%
- rosé 5,88%
- beides gleich gut fanden/both 9,80%

3. die Liebhaber des überwogen

rules

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FINE Das Weinmagazin – Ausgabe 4/2009

Donnerstag, Dezember 17th, 2009


Mitte Dezember 2009 erscheint mit der Nummer 4/2009 die neue Ausgabe von FINE.

Darin gibt es unter anderm eine Reise in die sehr sehenswerten Keller von Ruinart.

Außerdem werden die schönsten Kaviar- und -Kombinationen vorgestellt.

Und schließlich gibt es noch eine Verkostung der besten hundert Non-Vintage-.


Unter folgendem Link finden Sie FINE Das Weinmagazin als blätterbares Buch: http://www.tretorri.de/flipbooks/Fine409/flipbook.html

FINE Das Weinmagazin erscheint vierteljährlich und ist im Abonnement oder im ausgewähltem Buchhandel zum Preis von 15,00 € (D), 16,90 € (A), 30,00 CHF (CH), 18,50 € (I) erhältlich.

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Champagne-Kurztrip: Ledru, Bonnaire, Diebolt u.a.

Montag, Dezember 14th, 2009

I. Marie-Noelle Ledru, Ambonnay

Die sehr resolut wirkende Mme. Ledru öffnete

. Extra Brut 85PN/ 15CH mit 50% 2003 und 50% Reserveweinen aus den

Jahren 1999 und 2002. Die holznahe Nase wies in die falsche Richtung,

Holz kam bei diesem nicht zum Einsatz. Der Wein wirkte

angenehm und fruchtig, ließ aber etwas rondeur vermissen. Kraft, die

er zu besitzen scheint, ist eben nicht alles.

2. Brut, gleiche , jedoch mit 8g dosiert. Hier zeigte sich die

ganze Stärke des Spätburgunders aus gutem Hause und guter Lage.

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Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Freitag, Dezember 11th, 2009

Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Hoffmann-Verlag, Gerlingen, . Auflage 2005, 328 S. – ISBN: 3935834187

Im praktischen Format und mit champagnerabweisendem Einband kommt dieser kleine Champagnerführer daher. Es gibt eine kurze, aber rundherum zufriedenstellende, pflichtgemäße Einführung in Geschichte, Herstellung und ein wenig darüber hinaus reichendes Nutz-Wissen rund um den . Schrader erklärt dabei, dass die Auswahl und Beurteilung völlig subjektiv (was nicht heißt: willkürlich) erfolgt ist und Punkte nicht vergeben werden. Das nimmt dem Werk die autoritäre Aura eines großkopfeten, mit apodiktischen Urteilen durchsetzten Standardführers und gibt dem Büchlein einen sympathischen touch. Etwas genauer hätten die Ausführungen zu den zugelassenen Rebsorten sein können, dann wäre die Irritation angesichts der von Robert Dufours -Blanc später nicht so groß. Sehr dankenswert sind die Ausführungen zur Arbeit im Weinberg, speziell zum Rebenschnitt, einem großen Mysterium für viele Champagnerfreunde. Die Erläuterungen zu den Analysewerten des Champagners sind auch für Nichtchemiker gut verständlich und ich habe Vergleichbares bei anderen Champagnerbüchern immer vermisst.

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Kleine Blanc de Blancs Auswahl

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

. Thierry Bourmault, Cuis: “Sylver Class” Non Vintage

Recht klar als erkennbarer, mineralischer, leichter , der edle Herkunft erkennen lässt; im Mund schon eine sehr anregende Spritzigkeit, noch etwas mehr Frische, und er würde sich als Durstlöscher im positiven Sinne eignen.

2. Henri Mandois, Pierry: 2002 en Magnum

zurückhaltende, anfangs tiefgründige Nase, die dann leider abflacht. Im Mund auf größeres Publikum getrimmt, schmeichlerisch, dabei mit etwas kargen Aromen und gleichzeitig nicht sehr stark durchdringender Mineralität. Der könnte feiner sein, kam mir auch etwas zu süss vor, was der Jahrgang gar nicht gut verträgt. Nett.

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Champagner Impromptu

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

I. Veuve Clicquot Ponsardin Carte Jaune, 3. Dég. 1996

Optisch von einem etwas matten Gold, mit noch ganz ansehnlicher Perlage. In der Nase zurückhaltende, nicht nur gereifte, sondern schon gealterte Töne, milde Räuchernote, Toast, Milchschokolade. Im Mund gesunde, reife Säure, aber kurz vor dem Kippen. Dazu sehr kräftiges Backpflaumenaroma. Erfreulicher , der meine positiven Erlebnisse mit älteren Standardbruts der großen Häuser bestätigt.

II. Bernard Tornay 1999

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Champagner in der Revue du Vin de France

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

Die neuen Champagnerbewertungen der RVF sind da. Überraschungen: (K)eine.

Die Überraschung gleich zu Beginn: Sieger ist

Platz : Veuve Clicquot-Ponsardin Rosé Vintage 1989 mit 20/20

Vielleicht liegt’s an der Stabübergabe von chef de caves Jacques Peters an Dominique Demarville, vielleicht auch nicht. Dicht gefolgt wird die Witwe jedenfalls von einem, der’s verdient hat und den VCP Vintage Rosé 2002 allemal um Längen schlägt:

Platz 2: Bollinger La Grande Année Rosé 2002 bekommt 19,5/20

Den dritten Platz teilen sich zwei von den üblichen Verdächtigen mit zwei Altweinen von der Witwe, die ich eher außer Konkurrenz sehe – wie übrigens eigentlich auch den 1989er Rosé.

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Menu vom Grand Chapitre 2009

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

A. -Apéritif

I. Moet et Chandon Grand Vintage 2000 en magnum, 50 CH, 34 PN, 16 PM

Kein Moet-bashing an dieser Stelle. Der Grand Vintage 2000 ist ein sehr gut gelungener Jahrgangsvertreter mit Akazienduft, Lychee, Mandelgebäck und Dosenobstmischung “Tropical”. Im Mund unaufdringliche, aber sehr lange und elegante Säure, der ideale gehobene crowd pleaser.

II. Laurent-Perrier Brut en magnum, 45 CH, 40 PN, 15 PM, [], ca. 15% Reserveweine, 12 g/l dosiert

Frischer, leichter, etwas kühler Standardbrut, mit 12 g Dosage am obersten Ende der Brutskala und im Übergangsbereich zum Extra Dry. Im Mund sauber, mit kreidiger Textur und sanfter, seriöser Säure.

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