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Vermischte Champagnernotizen
A. Vilmart, Premier Cru Rilly-la-Montagne, Grand Cellier d'Or 2002
80CH, 20PN, 8-9 g/l dosiert, 10-monatiger Fassausbau, kein BSA. Der Maître weiss nicht nur, wie man Kirchenfenster kunst- und eindrucksvoll anmalt, sondern er kann auch ebensolchen Champagner machen. Die Nase ist schon ein Vergnügen, Aprikose, Marille, Walnuss und immer ein paar eingesprenkelte Zitrusfruchtakzente duften wie eine altwienerische Konditorei, im Mund kommt der Eindruck von Kokosnuss, natürlich auch wieder von saftig reifen Zitrusfrüchten, Bratapfel, Calvados und Mandelgebäck hinzu. Für einen 2002er schon ein ziemlich wuchtiges Geschoss, aber eins mit enormer Präzision. Tip: kaufen und lagern.
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Piper-Heidsieck spart (Arbeitsplätze ein)
Das Reimser Haus, dessen gehobene Champagner in Deutschland praktisch niemand kennt, streicht etwas mehr als ein Viertel seiner Arbeitsplätze. Damit gibt sich eines der ersten Opfer der als Champagnerkrise viel betratschten Kurskorrektur zu erkennen. Warum es gerade Piper-Heidsieck so drastisch trifft? Vielleicht, weil man dort in den letzten Jahren allzusehr auf den Supermarkt gesetzt hat. Die Versuche, im Prestigebereich etwas, z.B. Marktanteile, (an sich) zu reißen, sind eher mißglückt und zumindest in Deutschland hat sich die von Piper beauftragte Distributionsgesellschaft damit schlicht keine Mühe gegeben.
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Champagner-Umfrage: die Ergebnisse
Hier sind die Ergebnisse meiner kleinen Schaumwein-Umfrage
the results of my sparkling-survey
1. bei der Frage nach Champagner oder einem Alternativsprudler war die Tendenz deutlich
the majority went for champagne instead of alternative sparklings
- Champagne 76,47%
- anderer Schäumer/other sparkling 5,88%
- manchen war es auch egal/don't care 17,65%
2. Noch klarer ist die Farbpräferenz
colour preferences were even clearer
- weiss/white 84,31%
- rosé 5,88%
- beides gleich gut fanden/both 9,80%
3. die Liebhaber des Blanc de Blancs überwogen
blanc de blancs rules
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FINE Das Weinmagazin – Ausgabe 4/2009
Mitte Dezember 2009 erscheint mit der Nummer 4/2009 die neue Ausgabe von FINE.
Darin gibt es unter anderm eine Reise in die sehr sehenswerten Keller von Champagne Ruinart.
Außerdem werden die schönsten Kaviar- und Champagner-Kombinationen vorgestellt.
Und schließlich gibt es noch eine Verkostung der besten hundert Non-Vintage-Champagner.
Unter folgendem Link finden Sie FINE Das Weinmagazin als blätterbares Buch: http://www.tretorri.de/flipbooks/Fine409/flipbook.html
FINE Das Weinmagazin erscheint vierteljährlich und ist im Abonnement oder im ausgewähltem Buchhandel zum Preis von 15,00 € (D), 16,90 € (A), 30,00 CHF (CH), 18,50 € (I) erhältlich.
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Champagne-Kurztrip: Ledru, Bonnaire, Diebolt u.a.
I. Marie-Noelle Ledru, Ambonnay
Die sehr resolut wirkende Mme. Ledru öffnete
1. Extra Brut 85PN/ 15CH mit 50% 2003 und 50% Reserveweinen aus den
Jahren 1999 und 2002. Die holznahe Nase wies in die falsche Richtung,
Holz kam bei diesem Champagner nicht zum Einsatz. Der Wein wirkte
angenehm und fruchtig, ließ aber etwas rondeur vermissen. Kraft, die
er zu besitzen scheint, ist eben nicht alles.
2. Brut, gleiche Cuvée, jedoch mit 8g dosiert. Hier zeigte sich die
ganze Stärke des Spätburgunders aus gutem Hause und guter Lage.




