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Monatsarchive: September 2010

Palmes d’Or auf dem Obersalzberg

 

Champagne Nicolas Feuillatte ist eine noch junge, gleichwohl von Geburt an schillernde Marke. Namensgeber ist ein Sprössling aus der Handelsdynastie Feuillatte, eben jener Monsieur Feuillatte, der in USA mit Kaffee ein Vermögen verdient hatte und, wie es die Art mancher Nabobs ist, Mitte der 1960er Jahre danach trachtete, den Zaster irgendwie in der alten Heimat wieder anzulegen. Den Mann von Welt erkennt man indes daran, dass er sein Geld nicht lediglich für Drogen, Frauen und Autos ausgibt und den Rest verjuxt. Nein, der Mann mit Stil kauft sich ein Wein-, vorzugsweise ein Champagnergut. Das tat unser Monsieur Feuillatte und hatte mit dem seinigen von Beginn an solchen Erfolg, dass er sich recht bald nach Größerem umsehen musste. So kam es zur Zusammenarbeit mit der sogar noch etwas jüngeren, doch aufsteigenden Genossenschaft "Centre Vinicole", 1986 verkaufte dann der gereifte Nicolas Feuillatte folgerichtig seinen kleinen Betrieb mit dem nun schon ziemlich großen Namen ganz an die Genossen.

Rotes Österreich

Was die deutschen Winzer ruhig bei den Österreichern lernen können: die Angaben zum Lesezeitpunkt, Vinifikation und Fülldatum finden sich erstaunlich und erfreulich oft auf den Etiketten, noch häufiger auf den gut gestalteten Webseiten der Erzeuger. Das Design ist insgesamt ein Punkt, in dem ich in Deutschland Nachholbedarf sehe. Zwar gefällt nicht jedes außergewöhnliche Etikettendesign, doch das liegt in der Natur der Sache. Mehr Mut beim Verlassen der altbackenen, oft nichtssagenden Designs wäre jedenfalls vielen deutschen Winzern sehr zu wünschen.

Franconia-Weinjagd mit u.a. Rudi May und Paul Fürst

 

 

I. Johann Ruck

1. Rieslaner, Rödelseer Küchenmeister, Spätlese 2008

Exotische Frucht, getrocknete Kräuter, Verbene, Waldmeister, Apfelsaft. Schlank, glatt, doch durchzugsstark, ein Wein, der gegen Ende nicht abflacht, sondern immer mehr an Tempo gewinnt und beachtliche Kraft- und Säurereserven hat, bevor er die Kehle herunterstürzt. Sehr schön!

2. Burgunder Sekt 2007

In der Nase eine Mischung aus Kastanienhonig und Möbelpolitur, im Mund wiederholt sich das Elend. Nicht schön, auch wenn sich mit etwas Luft noch paar Früchte durchmogeln. Flaschenfehler?

3. Burgunder Sekt 2008

ChampagnEskapade zum Sommerschluss

 

Serzy-et-Prin ist ein Örtchen, das selbst bei dämmeriger Beleuchtung noch genügend von sich erkennen lässt, um sensible Besucher zu verstimmen. Dass dort Edelreben wie Chardonnay gedeihen sollen, hört sich unglaublich an. Bei jedem Besuch in dieser zugigen Ecke quält mich die Frage, ob die Winzer hier nicht in Wirklichkeit ihren Champagner aus Maiskolben und Raps gewinnen. Doch dann fahre ich beispielsweise bei Yves Delozanne vor, werde von der stets gut gelaunten und um die Augenpartie herum auffällig farbenfroh geschminkten Valérie Delagarde empfangen und beim ersten Glas vergesse, resp. verdränge ich die bangen Fragen.

1. Yves Delozanne, Blanc de Blancs NV

Sommerchampagner – Fortsetzung

 

Die Sommerchampagner-Reihe setze ich mit einem Nicht-Champagner von einem Champagnerhaus fort, den man in Deutschland schwer oder gar nicht bekommt, weil er offiziell nicht importiert wird. Er gehört, anders als manches Erzeugnis des Mutterhauses, zu den bemerkenswerten Sprudlern und ist deshalb hier gut aufgehoben. 

1. Mumm Napa Cuvée DVX Brut 2000

50PN 50CH, mit 1% Dosageliqueur.

Wein-Glossar



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