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Monatsarchive: Oktober 2012

Hallowe’en – Eine Geschichte aus der Champagnergruft. Nach wahren Begebenheiten.

 

Die Bewohner der Champagne sind ein starker,

kriegerischer, naiver, aber auch boshafter

Menschenschlag, dessen Schwerfälligkeit

und raues Wesen an die germanische

Abstammung erinnern. Bei den übrigen

Franzosen stehen Sie im Ruf der Dummheit.

Meyer’s Großes Konversationslexikon, Leipzig und Wien, 1903

Die Angst und der Champagner

La Vision (**GM), Köln

 

Opener: Raumland, Triumvirat 2005, dég. 1/12. Zum Essen gab's Bollinger Grande Année 2002.

Einleitung: Gillardeau mit Kaviar und Verjus. Erquickender Start.

1. Schwertmuschel/Gurke

Die confierte Schwertmuschel mit eingelegtem Sanddorn und dreimal Landgurke gefiel mir unmittelbar nach der Auster sehr gut. Der Gurkentonic war gut und nicht so groß, dass man das Gefühl hat, ein Gurkenwasserglas austrinken zu müssen. Besser noch gefiel mir das erfrischende Gurkensorbet. Trotzdem muss ich bemängeln, dass es mittlerweile zu viel Gurke im Restaurant gibt. Ich liebe zwar gutes Gurkenaroma und habe die ersten in der Sternegastronomie auftauchenden Gurken aus vollem Herzen begrüßt, ebenso die verschiedenen Beten, Kugeln und Rüben; aber langsam reicht es damit auch wieder.

Kleines Champagnerpanorama

Mein Lieblingsgesellschaftsspiel ist die flüssige Rundreise durch die Champagne. Das könnte ich dauernd spielen. Tu ich auch. Zuletzt mit Start in Vrigny, bei Lelarge-Pugeot, einem unabhängigen Winzer, der sich einer gewissen bionachhaltigen Produktionsweise einschließlich Weinbergspferdchen verschrieben hat. Von dort ging es nach Verzenay, auf die andere Seite der Montagne de Reims, zu Champagne Vignon, bevor ich den Äquator der Champagne überquerte, um die Côteaux Sud d'Epernay, Brugny, aufzusuchen, wo Edmond Bourdelat seinen Sitz hat. Von dort ist es nicht mehr weit in den mineralischen Abgrund der Côte des Blancs, genauer: Le-Mesnil sur Oger. Zum Einpendeln und Gleichgewichtwiederfinden zog es mich dann zurück in den Ursprung des Koordinatensystems, bzw. dessen unmittelbare Umgebung, d.h. Ecueil und Ay, wo es zwischen Daniel Savart und Bollinger zum abschließenden Schlagabtausch kam, bevor ein versöhnlicher Rosé das Spielzeitende einläutete. 

Wein-Glossar



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