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Monatsarchive: November 2012

Crossdrinking: Als Ernte-„Helfer“ bei Numanthia

Toro – das heißt erst seit wenigen Jahren und nicht für besonders viele Winzer in dem kleinen Gebiet, den Stier bei den Hörnern packen. Von bolidenhaften Weinen ist im Zusammenhang mit Toro oft die Rede. Das ist nicht ganz verkehrt, denn die Ausgangsbedingungen sind wie gemacht für bulligen Wein: ausgeprägtes Kontinentalklima auf einer Höhe von gut 700 Metern, karge, sandig-steinige Böden, auf denen hie und da uralt reblausfreie Tinta de Toro Reben stehen, vielfach als bush vines, d.h. ohne Pfahl- oder Drahterziehung, sondern wie pflanzliche Minibrunnen aus der Erde quellend, mit Ärmchen, die sich tentakelartig über den Boden ausstrecken und tagsüber mit ihrem Laub die Frucht vor Sonnenbrand schützen, bzw. empfindliche nächtliche Abkühlung ertragen helfen. Die zylindrisch angeordneten, mittelgroßen Trauben stammen nach überwiegender Auffassung aus der Tempranillo-Familie, zeichnen sich aber durch geringere Säure bei einer Neigung zu höherem Tannin- und Extraktreichtum aus, als ihre Verwandten.

Grand Chapitre 2012 im Park-Hotel, Bremen

Jedes Chapitre hat seine höchst eigenen Denkwürdigkeiten. Mal sind es die Champagner, mal die prominenten Gäste, die versammelten Sterneköche oder der Ort des Geschehens. Was alle Chapitres gemeinsam haben, ist die bombastische Stimmung, die sich Jahr für Jahr im Laufe eines gepflegten Dîners am Tisch entwickelt und in den aberwitzigsten, hier nicht zu erörternden Situationen kulminieren kann, aber nicht muss. Dieses Jahr war der offizielle Teil des Chapitres aufgrund der vielen bekannten und befreundeten Gesichter direkt ein Heimspiel. Hätte ich nicht am nächsten Tag schon um die Mittagszeit wieder in Essen sein müssen um dort drei verschiedene Seminare am Stück zu leiten, wäre ich auch nicht bereits um kurz vor 5:00 Uhr zu Bett gegangen, sondern hätte die After-After-Party noch weiter perpetuiert und die Grenzen des menschlich Machbaren verschoben. So wurde daraus erstmal nichts, schön war's trotzdem.

Allerheiligenausflug in die Champagne

Eigentlich wollte ich Allerheiligen früh los gefahren sein. Ein am Vorabend spontan einberufenes rencontre in der von mir sehr geschätzten Koblenzer Weinbar gavino sollte meinem alkoholischen Metabolismus dazu schonmal als Leistungsanreiz dienen – eine Rechnung, die nicht ganz aufging. Denn die Alkohol-Dehydrogenase ließ sich mehr Zeit, als erwartet und gewünscht. Die erste Verzögerung brachte es dafür als Ausgleich mit sich, dass ich am geplanten Abfahrtstag ein rencontre ganz anderer Art wahrnehmen konnte, über dessen Verlauf zu sprechen erquickend, aber hier nicht angebracht wäre. So fuhr ich denn mit gern in Kauf genommener Verspätung in die Champagne und dort direkt zu Frédéric Savart, den ich im Keller überraschte. Ohne schuldhaftes Zögern öffnete er die Flaschen seines normalen Programms und komplettierte die Verkostung mit einigen spontan dégorgierten Schätzchen.

Wein-Glossar



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