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Monatsarchive: November 2015

Chabos wissen, wer der BaBu ist

Na gut, nicht alle Chabos werden wissen, wer der hier gemeinte BaBu ist. Noch nicht. Doch halt: Chabo? Die japanische Zwerghühnerrasse? Und BaBu? Um was geht es hier überhaupt? Nun, nicht um diese kleinen Gockel, so viel ist sicher. Aber auch nicht direkt um eine lebende Person. Eher um eine Art Keyser Söze. Die vom Manischen beeinflusste Kowelenzer Hejelsprache (Vorsicht: kaum, bzw. nur wenig Bezug zum Verfasser der Phänomenologie des Geistes, obwohl dieser zeitweilig sogar Chefredakteur der, aufgemerkt, Bamberger (!) Zeitung war) bringt uns jedenfalls vorerst nicht weiter. Manisch wiederum ist ein gutes Stichwort, wenn man sich die Auseinandersetzungen ansieht, die um Sekt und Champagner geführt werden. Nicht umsonst wird eine meiner nächsten – vor allem zu Veranschaulings- und Schulungszwecken veranstalteten, nicht-, bzw. nur teilöffentlichen – Proben unter dem Motto "Sekt trifft Champagner" stehen. Nicht: "Der beste deutsche Winzersekt steckt sowieso jeden Großhauschampagner mühelos in die Tasche". Oder: "Champagner ist nur teurer aber nicht besser als guter deutsche Winzersekt". Nein, "Sekt trifft Champagner" trifft es schon sehr gut und wir werden, das steht schon jetzt fest, mal wieder erstaunliche Erkenntnisse und Kommentierungen mitnehmen.

Champagner? Champagner!

Einen Leserückblick, angereichert um highlights von der Bulles Bio in Reims habe ich igerade erst geliefert. Mit highlights alleine ist es aber nicht getan, das gilt für make-up genauso wie für Champagnerübersichten. Deshalb folgen hier noch einige Tips und Hinweise zu Champagnern von der diesjährigen Falstaff-Champagnergala in Berlin, die aus Gründen  der Wiederholung, Vertiefung und besseren Streuung getreulich nachgetrunken werden sollten.

Von Champagne André Roger habe ich vor allem den Rosé zu empfehlen, der mir zuletzt zusammen mit Krug Rosé, Deutz Rosé und Roederer Vintage 2010 Rosé sehr viel Freude bereitet hat. Auch die Grande Réserve Brut Grand Cru (75PN 25CH) und der Millésime (85PN 25CH) sind preislich wie qualitativ sehr interessant.

Sternefresser Bubble Tank im The Table (***/17), Hamburg

Im bewährten K.O.-System traten die 16 von den Juroren nominierten Lieblingschampagner mit einer Preisobergrenze von 50,00 € gegeneinander an. Um die kräfteraubende Verkostungsarbeit über vier Runden durchstehen zu können, bedurfte es einer geeigneten Küchenumgebung, die sich zwangloser als Kevin Fehlings neuer Hamburger Hot Spot gar nicht denken lässt. 

 

Die morituri waren:

 

Perrier-Jouet Grand Brut, der gegen Bérèche et Fils Vieilles Vignes Sélectionnés 2005 antreten musste und prompt rausflog. Frucht, Menthol und schokominzblättrige Eingängigkeit reichten nicht, um gegen den breit aufgestellten, aromatisch von Maispuffer bis Haselnusskeks reichenden, mit Riesenwucht und leichter Cognacfahne anrennenden (von mir bevorzugten) Bérèche aufzuhalten.   

Champagne Krug Clos du Mesnil Vertikale 1979 bis 2003 im Berens am Kai, Düsseldorf

Krugs Clos du Mesnil. Hochachtung, Respekt und ehrfurchtsvolle Scheu klingen durch, wenn von diesem Champagner die Rede ist. Der Clos du Mesnil ist selbst für Intensivtrinker und Sammler kaum bekanntes Terrain. Dabei ist er im Vergleich mit ähnlich hochkarätigen Stillweinen geradezu ein Billigheimer; besonders interessant: es gibt ihn noch nicht so sehr lange (unter Krug-Regie jedenfalls). Wer sich lange genug umsieht, hat eine ernsthafte Chance darauf, eine komplette Sammlung aller Jahrgänge zusammenzubekommen. Warum das eine gute Idee sein könnte? Weil das langlebiges Zeug ist, das selbst nach mehr als dreißig Jahren kaum Altersspuren zeigt. Dem lieben Alper Alpaslan ist es zu verdanken, dass unter anderem Richard Juhlin eigens aus Schweden und der sonst bekanntermaßen champagnerscheue Weinterminator überhaupt zum bewährten Berens am Kai kamen, um in ebenso konzentrierter wie gutgelaunter Runde alle bisher erschienenen Jahrgänge dieses Ausnahmechampagners durchzuprobieren. Selbst die raren ersten Jahrgänge konnte Alper auftreiben, wofür ihm einmal mehr Dank gebührt. 

Grand Chapitre, Dresden 2015

Malte Behrmann, der beim Westin Bellevue in Dresden die Rolle als Chef und F&B Manager innehat, fungierte als Gastgeber und steuerte einige schöne Akzente zum Aperitif bei.
Benjamin Biedlingmaier, ein gelernter Tonbacher (Restaurant Silberberg), der schon unter dem Wohlfahrt-Schüler Sebastian Zier im La Mer auf Sylt (von 2012 bis zur Schließung im Januar 2015 immerhin **, die ich 2014 gut nachvollziehen konnte), zeigte, was er kann; beide haben übrigens auch eine Station im Schloß Velden hinter sich. Im Dresdener Caroussel kocht Biedlingmaier mit einem Stern.
Stefan Hermann vom bean & beluga war bei Wohlfahrt und Thieltges in der Küche und kennt auch das Caroussel noch aus eigener Anschauung. Im bean & beluga kocht er seit Menschengedenken mit 17/*.

Wein-Glossar



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