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Monatsarchive: Dezember 2016

Charles Heidsieck in Reims und Heidelberg

Das Deutsche Verpackungsmuseum in Heidelberg ist eines der wenigen und unter diesen vielleicht das kurioseste seiner Art. Ich kenne ehrlich gesagt nur dieses, aber in England, wo sonst, gibt es mindestens noch ein weiteres. Nicht „Deutsches“ Verpackungsmuseum zwar, aber Verpackungsmuseum. Eigentlich seltsam, dass es nicht viel mehr Museen dieser Art gibt, oder zumindest Leute, die sich öffentlichkeitswirksam mit allem standesgemäßem Getöse damit auseinandersetzen. Denn letztlich ist alles irgendwie verpackt und unterliegt Verpackung den unterschiedlichsten, ja widersprüchlichsten Anforderungen, sei es des Produkts selbst, oder der Produktsicherheit, des Designs und damit konkurrierend der Praktikabilität, der Marke und ihrem Geltungsanspruch, Umweltschutz, Recyclingfähigkeit, Preis usw., sie alle müssen, von der läppischsten Kaugummiautomatenfolienverpackung bis zum technischen Großgerät, unter einen Hut gebracht werden; ganz schön sophisticated. Die Odolflasche, die Maggiflasche, das Erdal-Schuhputzzeug, die Plop-Bügelverschlussflaschen mancher Bierhersteller und die schicken Geschenkverpackungen z.B. und nicht an letzter Stelle der Champagnererzeuger sind allgegenwärtige Zeugnisse und Indikatoren für die Wechselwirkung von Marke und Verpackung. Der Deutsche Verpackungsdialog kümmert sich alljährlich um dieses Thema. Seit 1998 kommen Markeninhaber, Markenbildner, -gestalter und -bewahrer als Redner in das Heidelberger Verpackungs-Museum, um dort über Erfolgsgeschichten der Markenführung und natürlich darüber, welch bedeutsamen Beitrag Verpackungen dabei leisten, höchst anschaulich zu referieren. Natürlich muss irgendwann auch über Champagner geredet werden. Dabei konnte ich glücklicherweise behilflich sein.

Champagne-Wettbewerb der Hotelfachschulen, WIHOGA Dortmund

Fast schon so viel Tradition wie die amerikanischen Präsidentschaftwahlen hat der mittlerweile 44. Champagne-Wettbewerb der deutschen Hotelfachschulen, mit dem diesjährigen Prüfungsthema „Champagne – ein Lebensgefühl“. Dieses Jahr wurde er erstmals mit drei gemischten Schulteams der fünf deutschen Traditionshotelfachschulen Berlin, Dortmund, Hamburg, Hannover, Heidelberg, durchgeführt. Jeweils fünf Teamster, einer von jeder Hotelfachschule, erarbeiteten am ersten Tag ein gastronomisches Konzept für eine fiktive Betriebsgründung, bei der Champagner als unterscheidungsstarke Positionierung im Mittelpunkt stehen sollte. Die drei gemischten Teams mussten außerdem ihr Wissen über Champagner in einer Fachkundeprüfung mit Blindverkostung und budgetierter Champagner-Empfehlung zu einem Menü am zweitwn Wettbewerbstag unter Beweis stellen. Der Champagne-Wettbewerb fordert jedes Jahr auf’s Neue die Schüler durch Arbeit in Projekt-Teams, führt zu ausgeprägter Vernetzung untereinander und bildet einen wichtigen Teil der späteren, hochvolatilen beruflichen Realität im Gastgewerbe ab, viele der besten Absolventen werden sich bei ihren späteren Laufbahnen sicher noch mehrmals im selben Haus wiederfinden, aufeinander folgen oder miteinander zusammenarbeiten. Die Jury-Teilnahme hat mir deshalb aus Sicht des Champagner- wie auch des Rechtspraktikers (mit einer Vielzahl von Mandaten im Gastgewerbe, bei denen die Besonderheiten der Branche fast immer eine wichtige Rolle spielen) sehr viel Spaß gemacht. Auch bei der Abendgestaltung gab es nichts oder nicht viel zu meckern, Champagne Robert Moncuit Blanc de Blancs Grand Cru ist schon seit Jahren eine sichere Bank und seit Pierre Amillet sich in einer der Winzervereinigungen engagiert, hat der Erzeuger noch einmal Schwung von innen heraus erhalten, was man im Restaurant La Gare in Le Mesnil, direkt gegenüber vom Weingut, schön und günstig nachvollziehen kann.

Wein-Glossar



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