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Boris Maskow
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Posts Tagged ‘ay’

Champagnerquerschnitt

Samstag, Dezember 26th, 2009


I. Maurice Philippart Cachet Rouge 1er Cru 80CH, 10PN, 10PM, 12 g/l machte den Einsteiger. Auffallend, wenngleich altbekannt war mal wieder die rotgoldene Tönung

und die weinige, sehr fortgeschrittene Nase, zum Teil mit seifigen

Cognactönen unterlegt, später mit scotchigeren, toffeeigen Aromen.

 

I.2 Alfred Gratien 12PN, 44PM, 44CH empfahl sich mit trockenholziger

aber keineswegs einfältiger Nase und sehr frischer Chardonnaywürze,

wobei man sicher darüber streiten kann, ob dieser sehr schöne

Standard nicht auch einige sehr charakterstarke Noten dem hohen

Meunieranteil verdankt. Die Säure war insgesamt sehr straff und

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Einige Winzerchampagner

Mittwoch, Dezember 23rd, 2009

I. J. et J. Berat, Special Cuvée

Gar nicht mal so kleiner Erzeuger in Boursault, mit schönem Blick auf das Château de Boursault der Veuve Clicquot hinter den Baumwipfeln.

Die Special Cuvvé ist vor allem eine frische, nicht sehr säurehaltige Cuvée aus 60% Noir und jeweils 20% und Meunier, 10% neues Holz. Mild, sogar fast sämig am Gaumen, hinterlässt einen leicht klebrigen, aber nicht unsauberen Eindruck.

 

II. J. et J. Berat, Millésime 1999, dég. 2008

70 CH, 30 PN

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Champagne-Kurztrip: Ledru, Bonnaire, Diebolt u.a.

Montag, Dezember 14th, 2009

I. Marie-Noelle Ledru, Ambonnay

Die sehr resolut wirkende Mme. Ledru öffnete

. Extra Brut 85PN/ 15CH mit 50% 2003 und 50% Reserveweinen aus den

Jahren 1999 und 2002. Die holznahe Nase wies in die falsche Richtung,

Holz kam bei diesem nicht zum Einsatz. Der Wein wirkte

angenehm und fruchtig, ließ aber etwas rondeur vermissen. Kraft, die

er zu besitzen scheint, ist eben nicht alles.

2. Brut, gleiche Cuvée, jedoch mit 8g dosiert. Hier zeigte sich die

ganze Stärke des Spätburgunders aus gutem Hause und guter Lage.

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Besuch der alten Dame: Grande Dame 1985

Montag, Dezember 14th, 2009

Gestern gab es Veuve Clicquots Grande Dame 1985. Die war schon in der Nase exakt so, wie auf der Kapsel: wuchtig, herbe, sehr füllig. Im Glas war der dann weniger alte Witwe, als vielmehr ziemlich knackiges, wenn auch nicht mehr gaanz taufrisches Mädel. Ein schicker Twen, was ja auch zum Jahrgang paßte. Verhaltene Säure und sehr viel weinige Würze, Andeutungen von Milchkaffee, Karamell, Buttertoffee und Kakao, aber alles wirklich nur hauchfein und in den nächsten Jahren sicher immer stärker werdend. Dieser elegante, noch herzhaft jugendlich wirkende spricht sehr für das Haus Clicquot, in der Jugend sind die immer haarscharf zu hoch dosiert für meinen Geschmack – passen dafür aber zu zahlreichen Speisen sehr gut, dazu gleich mehr -, im Alter zeigt sich dann, was die réaction Maillard alles vermag. Korrespondierende Speisen waren:

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Frankensekt

Montag, Dezember 14th, 2009

. Opener
Sektkellerei Höfer, Würzburg: Prestige Cuvée ( Noir, Meunier und ) Brut, AP aus 05
15,00 €
feinfruchtig, blütenblättrig, animierende Säure, konziliante Butternote, rund und gelungen

I.
Juliusspital, Würzburg, 170 ha: Cuvée (Weiß- und Grauburgunder) Extra Brut 2006
17,90 €
amylisch, bonbonig, buttrig, Sauerampferbeimischung, Campher, leichte Herbe zum Schluss

I.2
Weingut am Stein, Ludwig Knoll, Würzburg, 21 ha: Grauburgunder Brut 2006
15,00 €
schlanker, spritziger, leichter als der Juliusspitäler, auch mit einer leichten Campherherbe am Schluss

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Kleine Champagnerprobe

Montag, Dezember 14th, 2009

I. Flight
Pierre Peters Perle de Mesnil
150000 Fl. p.a.
Liebling der französischen Sternegastronomie. Viel Le-Mesnil-Säure, mit Frucht und Malo abgedämpft. für Feingeister.

Yves Delozanne Cuvée d’Exception (1997)
60000 Fl. p.a.
Je /3 PN, CH, PM
Archetypischer Vallée de la Marne . Mürbe, biscuitig, sehr ausgewogen und schon gut reif, solo besser als mit Begleitung; sympathischer, etwas rustikaler Stil nach Art der Pfalzrieslinge

II. Flight
Michel Gonet 1998, btl. no. 3801
300000 Fl. p.a.
handbemalt
Klassischer Avizechampagner mit einer Perlenkette freundlicher Aromen, von Weissdorn über Nashibirne, Ananas, Weinbergpfirsich hin zu Mandarine, Nektarine und einem Mineralrückgrat, das den immer aufrecht stehen lässt.

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Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Freitag, Dezember 11th, 2009

Halwart Schrader: Die besten Champagnerlagen

Hoffmann-Verlag, Gerlingen, . Auflage 2005, 328 S. – ISBN: 3935834187

Im praktischen Format und mit champagnerabweisendem Einband kommt dieser kleine Champagnerführer daher. Es gibt eine kurze, aber rundherum zufriedenstellende, pflichtgemäße Einführung in Geschichte, Herstellung und ein wenig darüber hinaus reichendes Nutz-Wissen rund um den . Schrader erklärt dabei, dass die Auswahl und Beurteilung völlig subjektiv (was nicht heißt: willkürlich) erfolgt ist und Punkte nicht vergeben werden. Das nimmt dem Werk die autoritäre Aura eines großkopfeten, mit apodiktischen Urteilen durchsetzten Standardführers und gibt dem Büchlein einen sympathischen touch. Etwas genauer hätten die Ausführungen zu den zugelassenen Rebsorten sein können, dann wäre die Irritation angesichts der von Robert Dufours -Blanc später nicht so groß. Sehr dankenswert sind die Ausführungen zur Arbeit im Weinberg, speziell zum Rebenschnitt, einem großen Mysterium für viele Champagnerfreunde. Die Erläuterungen zu den Analysewerten des Champagners sind auch für Nichtchemiker gut verständlich und ich habe Vergleichbares bei anderen Champagnerbüchern immer vermisst.

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Jean-Mary Tarlant ist Chef der Champagnerwinzer

Freitag, Dezember 11th, 2009

Mit 26 von 43 Stimmen wurde Jean-Mary Tarlant am 8. Dezember zum Präsidenten der Vereinigung der Champagnerwinzer gewählt. Der 58-jährige ist gleichzeitig Seniorchef des gleichnamigen Champagnerguts aus Oeuilly.

Sohn Benoit hat mit Champagnern wie Cuvée Louis (bei Parker hoch bepunktet), QV Discobitch (website: http://champagne.typepad.com/discobitch/) und den Spezialeditionen Vignes  d’Antan (ungepfropfter ) und Vignes d’Or (100% Meunier) in den unterschiedlichsten Bereichen für Furore gesorgt.

zu Tarlant: www.tarlant.com

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peek-a-boo: Neue Welt

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Roadshow Freund/Pacific Wine im Interconti, Düsseldorf, 08. Sep. 2009

I. Schug

Walter Schugs Carneros Estate liegt in der kühleren Sonoma-Küstenzone, daher die Konzentration auf Pinotrebsorten. Morgendlicher Nebel hüllt die Trauben im Sommer oft bis zur Mittagszeit ein, bevor Sonne und der ständig fächelnde, mitunter heftig pustende Wind ihn auflösen.

. Sonoma Coast 2007

Europäisch anmutender, holzarmer Stil, Konzentration auf schlanke Mineralität und rotes Beerenobst

2. Noir Carneros 2007

Griffig, stärker holzgeprägt (neun Monate in frz. Barriques, davon 30% neues Holz), bei gleichbleibend kühler Stilistik

3. Noir Heritage Reserve Carneros 2006

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Nochmal reingespitzt in Nelson Müllers Schote

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

I. Amuse Gueule: Thunfisch Teriyaki mit Melonenkügelchen, dazu: Lanson Rosé

Der Thunfischhappen war fest, aromatisch und mit unaufdringlich angeröstetem Sesam ummantelt, beide verschmolzen mit dem kräftigen Lannson Rosé. Die angenehm reifsüssen Melonenkügelchen passetn sehr gut zum hun, weniger gut zum .

***

II. Trio vom Bachsaibling in Gewürzorangen gebeizt, mit marinierten Schwarzwurzeln, dazu: weiterhin Lanson Rosé

Festes Fleisch vom Bachsaibling in der geräucherten und in der gravad Variante, dezentes Aroma in der Schäumchenvariante mit Pumpernickel, zu jeder Variante passte der ganz exzellent.

***

III. Borschtsch von Flusskrebsen mit Sauerrahm, dazu Caspary, feinherb 2007

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