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Champagne Deutz, the art of blending mit Olivier Bernard, Schloss Bensberg

Leute, die wenig oder keinen Champagner trinken kann ich nicht richtig einschätzen. Sie sind mir ein wenig suspekt. Ich habe auch meine Zweifel daran, ob sie das Himmelreich erlangen können. Vermutlich werden sie dem ewigen Feuer verfallen, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist und dann ist natürlich alles zu spät und ein Heulen und Zähneklappern uswusf.

Ich hingegen hoffe, dass meine frommen Werke den Gefallen des Flodoard von Reims, Hinkmar von Reims und Richer von Reims, des Gerbert von Aurillac (a.k.a. Papst Silvester II.) und Odo von Chatillon (a.k.a. Papst Urban II.) und, sollten die Genannten aus irgendwelchen Gründen keine Fürbitte für mich halten können, natürlich beim Allerhöchsten direkt finden.

Clos Lanson 2006 – 2015

Jonathan Margolis machte vor kurzem in seiner stets lesenswerten Technikkolumne darauf aufmerksam, wie faszinierend Fachsprache sein kann. Dazu muss man sich nicht air traffic control broadcasts reinziehen, was leicht möglich wäre und was ich zufällig jetzt gerade über die App LiveATC Air Radio mache.

„Portland Ground, United 135 off runway 28R at alpha six.
United 135, taxi straight ahead to gate charlie five.
Straight ahead to charlie five, United 135.“

Als nochmal: In it to win it, diesmal mit Sekt

Angenommen, ich wäre Juror beim Deutschen Sektpreis vom Meininger Verlag – was wären da wohl meine Favoriten? Nach meinen Erfahrungen der letzten Zeit würde sich wahrscheinlich am altbekannten Kanon nicht viel ändern. Die Sektszene ist zwar in Bewegung – aber Schaumweinbereitung ist ein diffiziles, auf jahrelange Strategien ausgerichtetes Geschäft. Wer weiß denn schon, was in zehn Jahren wie schmecken wird? Welche Grundweine in welcher Cuvée mit welcher Dosage bringen die Zunge zum lachen? Eben. Eine schwierige kombinatorische Problematik haben wir da vor uns, die es Neueinsteigern schwermacht. Ich habe dafür Verständnis. Meine ausgeprägte Unzulänglichkeit im Bereich Kombinatorik habe ich erstmals im Mathematikunterricht der achten Klasse und zuletzt öffentlich beim blending workshop von Champagne Deutz auf Schloss Bensberg unter Beweis gestellt, glücklicherweise hielt sich dort die Häme in Grenzen. Was mir vom Thema Kombinatorik blieb, ist die Freude an abzählbar unendlichen Mengen – ich dachte immer, nur Chuck Norris könne bis unendlich zählen. Daher rührt auch meine Begeisterung für Primzahlen. Und letztlich verdanke ich dem Schulbesuch einen Lösungsansatz für das eingangs geschilderte Sektproblem. Im Mathematikunterricht der Tertia erzählte nämlich der Mathematiklehrer etwas von „systematischer Probiermethode“, ich bekam das möglicherweise in den falschen Hals, bzw. wende diese Methode noch heute an, nur eben nicht in elementaren Fragen der Mannigfaltikeitslehre, sondern beim Schaumwein.

Véritable 2016

Sankt Martin in der Pfalz. Im denkmalgeschützten Ortskern reiht sich Hotel an Gaststätte an Weingut. Wenn die Schranken runter sind, kommt man mit dem Auto nicht hinein. Das ist nicht schlimm, weil selbst Fußfaule sich den Ort schnell per pedes erschließen können. Und wenn gerade Véritable ist, sollte man das Auto sowieso stehen lassen.

Véritable, das ist der Name der Weinfachmesse von Philipp Kiefer und Uwe Warnecke. Diese Weinfachmesse ist wie eine Essenz der ProWein. Alle Aussteller, die auf der ProWein Pflichtbesuch sind, sind nämlich auch auf der Véritable. Man spart sich also das ganze Drumherum und den Zeitverlust, außerdem gibts ganz nebenbei gutes Essen.

Mit Champagne, Terroirs etC(omplicité). im Assiette Champenoise, Reims (***/5 Toques GaultMillau)

L’Assiette Champenoise von Arnaud Lallement ist der langjährige Antagonist des Crayères (nach einigen Wechseln steht die Brigade von insgesamt 110 Mann dort jetzt auch schon wieder seit 2009 unter der Leitung von Philipp Mille) in Reims und zog vorletztes Jahr mit dem dritten Stern am Konkurrenten vorbei, nachdem der Gault Millau ihn schon 2013 zum Koch des Jahres ausgerufen und die fünfte Haube verliehen hatte. Das Hotel-Restaurant ist langjähriger Familien- und Vorzeigebetrieb, die Küche mit ihren 15 Köchen auf 200 Quadratmetern reichlich großzügig bemessen, seit 2000 besteht eine enge Kooperation mit Champagne Krug. Gute Voraussetzungen, um ein paar Happen einzuwerfen. Das geht nicht ohne anständige Champagner, an denen auf der Karte kein Mangel herrscht. Noch spannender wird es allerdings, wenn der verlässliche Frédéric Bouché für das food & wine pairing verantwortlich zeichnet und passende Champagner der frischgegründeten Winzervereinigung ‚Champagne, Terroirs etc.‘ kombiniert.

Wein-Glossar




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