Archiv

Partner





Social Networking

Mein Facebook-Profil Besuche mein Google-Profil Besuche mein LinkedIn-Profil Füge mich auf Xing hinzu!
Abboniere meinen RSS-Feed Abboniere meinen Twitter-Feed
Google Analytics Alternative

Suchwörter

pinot meunier

Five Dive und Champagne José Michel

Weiter geht es mit einer Auswahl hübscher , die fertig zum Sprung in die Oberliga sind.

 

C. Zuerst fünf nicht mehr ganz unbekannte Winzer, bei denen sich der Griff ans Gesäß (oder wo das Portemonnaie eben verstaut ist) lohnt. Paar five dives langen natürlich auch.

I. Ariston Père et Fils, Aspasie, Carte Blanche

40CH 30PN 30PM, Fassausbau, dreijähriges Hefelager. 

Der Champagner ist zugänglich, weich und fruchtbetont, vom Typ her schlank, erdbeer-himbeer-zitrusfruchtig und trotz einer für mich etwas hohen Süße überhaupt nicht schwer. An den Stil großer Häuser angelehnt, wirkt er dennoch nicht verkitscht, billig oder parfumiert, sondern eigenständig und apart. Kaum zu glauben, dass es im äußersten, schon an grenzenden Westen der Champagne solche Erzeuger gibt.

Die Blanc de Noirs Nacht

 

1. Wilhelmshof, Brut 2007

20 Monate Hefelager.

Der erste Wein in einer Verkostung sein zu müssen, ist immer mit Schwierigkeiten behaftet. Der Gaumen mancher Verkoster ist vielleicht noch nicht recht kalibriert, die Begeisterungsschwelle noch nicht alkoholbedingt gesunken. Der Wilhelmshof musste als leicht zu enttarnender Pirat diese undankbare Einsteigerrolle übernehmen. Für den bekanntermaßen exzellenten und vielfach dekorierten deutschen Sekterzeuger mit der hohen Champagneraffinität war die Pole-Position leider besonders ungünstig, denn lassen sich nur ganz schwer in einer Probe, bzw. in einem flight unterbringen. Hinzu kommt noch, dass der konkret verkostete mit einem unangenehmen Sauerkrautstinker nicht auf Anhieb begeistern konnte; besser wurde er dann zu allem Unglück auch nicht mehr. Keine Spur von der sonst vom Wilhelmshof bekannten -Noblesse, keine betörende Frucht, zwar ein angenehmes Mundgefühl, aber letztlich zu wenig von allem.

Bio-Champagner nachprobiert

 

I. Françoise Bedel

Ein nettes Wiedersehen mit der stets sehr eleganten Madame Bedel und ihren Weinen. Auf ihre exzellente Cuvée Robert Winer befragt, gab Madame Bedel zur Antwort, dass sie einen 2008er in petto hat. Darauf wird die Champagnerwelt leider noch gute zehn Jahre warten müssen, fügte sie aber sogleich hinzu. Wenn der 2008er mit dem famosen 1996er vergleichbar ist, werde ich gerne warten.

1. Dis, Vin Secret Brut Nature 2003

86 PM 8 PN 6CH. Die Apfelaromen vom letzten Mal haben sich wohl ausmetamorphiert und entschieden, sich in Richtung überreifer Schattenmnorellen zu entwickeln. Trotz seiner weichen Art mit einer angenehmen Spritzigkeit ausgestattet, wobei die Säure etwas überfordert wirkt.

Unabhängige Winzer unter der Lupe – Marnetal: Jacky Charpentier, Villers-sous-Châtillon


Jacky Charpentier, Villers-sous-Châtillon

Auf 12 ha zeigt auch Familie Charpentier, wie man vermeintlich ohne großes Terroir dolle Champagner machen kann. In guter Erinnerung habe ich das letztjährige Abendessen bei und mit Jacky Charpentier, in dessen Verlauf er zunehmend munter wurde und die Flaschenkadenz mit immer weiter zurückliegenden Jahrgängen recht bald bedrohliches Format annahm.

1. Brut Réserve

80PM 20PN. 9,5 g/l Dosage. 2005er Basis mit Reserve aus 2004.

Vanilig angehauchter Apfelkuchen, druckvoller und körperreicher Champagner, der anzeigt, wo sich das Champagnerportfolio von Charpentier hinbewegt: mit Ruhe und Bedachtsamkeit nach oben.

2. Brut Prestige

Unabhängige Winzer unter der Lupe – Marnetal: R. C. Lemaire, Villers-sous-Châtillon

R. C. Lemaire, Villers-sous-Châtillon

Das Örtchen im westlichen Marnetal ist bekannt für seine Papststatue von Papst Urban II., einem Sohn der Region. Wo solche Päpste gedeihen, müssen auch adäquate Champagner entstehen! Sieht man sich die Medaillenspiegel der renommierteren unter den Weinwettbewerben an, findet man tatsächlich auffällig viele Erzeuger aus dem mittleren Marnetal, das früher wegen seiner hohen Meunierdichte bekannt, besser gesagt: verrufen war. Aus dieser Not haben einige Winzer die Tugend des reinsortigen Ausbaus der Traube geboren, mit beachtlichem Erfolg, wie sich mehr und mehr zeigt.

Wein-Glossar




Twitter Updates

Anzeigen

TopOfBlogs