Artikel-Schlagworte: „1999“
Einladung zur I. Champagne Master Class
Liebe Champagnerfreunde,
bei Gelegenheit zahlreicher Champagnerverkostungen wurde ich immer wieder mit der Idee konfrontiert, doch endlich eine Champagne Master Class zu etablieren. Dieser Gedanke hat mittlerweile Form angenommen. Im Laufe der Planung musste ich mich mit mehreren Aspekten auseinandersetzen, die das Wesen einer Wine Master Class ausmachen.
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Besuch bei Champagne Bernard Tornay
Besuch bei Bernard Tornay
Alle Champagner dieses sympathischen Winzers aus dem Grand Cru Bouzy sind mit 9-10 g/l dosiert und durchlaufen einen biologischen Säureabbau. Verschlossen wird seit sechs Jahren mit Mytik. Thierry Gasco, Kellermeister und Nachfolger von Prince Polignac bei Pommery, ist ein langjähriger Freund des Hauses und kauft die nichtklassifizierten Trauben von Tornay aus Riceys. Und das coole, loungige Design des Verkostungsraums hat die Frau von Pol-Roger-Chef Hubert de Billy zu verantworten. So klein ist die Champagne. Schön übrigens, dass der Erzeuger versucht, eine Bibliothek mit alten Jahrgangschampagnern anzulegen.
1. Palais des Dames
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Einige Winzerchampagner
I. J. et J. Berat, Special Cuvée
Gar nicht mal so kleiner Erzeuger in Boursault, mit schönem Blick auf das Château de Boursault der Veuve Clicquot hinter den Baumwipfeln.
Die Special Cuvvé ist vor allem eine frische, nicht sehr säurehaltige Cuvée aus 60% Pinot Noir und jeweils 20% Chardonnay und Pinot Meunier, 10% neues Holz. Mild, sogar fast sämig am Gaumen, hinterlässt einen leicht klebrigen, aber nicht unsauberen Eindruck.
II. J. et J. Berat, Millésime 1999, dég. 2008
70 CH, 30 PN
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Das schreiben die anderen: Jacques Dupont, Le Point Magazine
Jacques Dupont berichtet in seinem berühmten Champagnerdossier im Magazin Point über die performance aktueller Champagner; nicht jedoch, ohne zuvor darauf hinzuweisen, dass
«les champagnes sont vendus à une date trop proche de leur dosage, c’est-à-dire de leur mise en bouteille définitive. La liqueur de dosage que l’on ajoute pour remplacer le volume de dépôt que l’on a retiré de la bouteille n’a pas encore eu le temps de s’intégrer au vin. Trois mois, six mois, c’est trop court. Une année ou deux, si vous tenez le coup, c’est beaucoup mieux…».
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Champagne-Kurztrip: Ledru, Bonnaire, Diebolt u.a.
I. Marie-Noelle Ledru, Ambonnay
Die sehr resolut wirkende Mme. Ledru öffnete
1. Extra Brut 85PN/ 15CH mit 50% 2003 und 50% Reserveweinen aus den
Jahren 1999 und 2002. Die holznahe Nase wies in die falsche Richtung,
Holz kam bei diesem Champagner nicht zum Einsatz. Der Wein wirkte
angenehm und fruchtig, ließ aber etwas rondeur vermissen. Kraft, die
er zu besitzen scheint, ist eben nicht alles.
2. Brut, gleiche Cuvée, jedoch mit 8g dosiert. Hier zeigte sich die
ganze Stärke des Spätburgunders aus gutem Hause und guter Lage.




