Partner
Social Networking
Mein Facebook-Profil Besuche mein Google-Profil Besuche mein LinkedIn-Profil Füge mich auf Xing hinzu!
Abboniere meinen RSS-Feed Abboniere meinen Twitter-Feed
Google Analytics Alternative
Suchwörter
Archiv

Monatsarchive: August 2010

Essen Geniessen auf Zollverein

 

Im Weltkulturambiente der Zeche Zollverein haben diesmal die Bubm und Maderln von "Essen geniessen" aufgetischt.

Meine Spur der Verwüstung habe ich bei Schnitzlers aus Byfang begonnen. Zur Parmesanmousse auf Tomatencarpaccio mit karamellisierten schwarzen Oliven gab es einen gesitteten Moselriesling aus dem Hause F. J. Eifel, die 2008er Trittenheimer Apotheke als trockenen Kabinettwein. Zu der üppig bemessenen Portion Parmesanmousse wäre, um alles richtig zu machen, ein zweites Glas Riesling fällig gewesen, so gut schmeckte mir beides in Kombination. Die Mousse allein war gut, aber nicht überragend, auch schien mir der Parmesangeschmack nicht stark genug ausgeprägt. Die Tomaten dagegen waren exzellent und in der Tat überragend waren die karamellisierten Oliven. Knusprig, aromatisch, in nicht zu grosse Flocken geschnitten und im richtigen Verhältnis der Mousse hinzugefügt, traumhaft zum Kabinett.

Bericht von der Champagne Master Class

Die I. Champagne Master Class im Club B der Résidence in Essen-Kettwig war eine Mischung aus phantastischem Zweisterne-Menu und einer tour d'horizon durch die Champagne, bei der es mir darum ging, möglichst viele Typizitäten und Facetten des Champagners zu illustrieren. Die überragende Küchenleistung von Henri Bach verdoppelte dabei das Champagnervergnügen und kitzelte bei manchem Champagner noch Eindrücke heraus, die in einer reinen Nur-Champagner Probe sicher verlorengegangen oder nicht ausreichend gewürdigt worden wären. Viele Champagner stellten ihre Gastroaffinität unter Beweis, manche liefen überhaupt erst zum Essen zu Bestform auf.

Im Einzelnen:

O. Opener: Philipponnat, Royal Réserve en Magnum, dégorgiert im September 2009

Weinkrimi – Paul Grote: Der Champagner-Fonds

Der Champagner-Fonds

Paul Grote

396 Seiten

Deutscher Taschenbuch Verlag, 1. September 2010

8,95 €

ISBN: 978-3423212373

Ich bin eigentlich kein Konsument zeitgenössischer Literatur. Mein guter belletristischer Geschmack ging vermutlich irgendwo auf halbem Weg zwischen Henry Millers "Opus Pistorum" und den Lustigen Taschenbüchern verloren, ganz genau weiss ich es selbst nicht. Die Frage, weshalb ich dann berufen sein sollte, über eine Krimineuerscheinung zu schreiben, erscheint deshalb nicht unberechtigt. Die Antwort ist jedoch aus gleich zwei Gründen einfach. Immerhin ist nämlich mein zwar nur geringer, aber in Grundzügen doch vorhandener strafrechtsdogmatischer und kriminalistischer Verstand an den (Minder-)Meinungen meiner Bonner und Münsteraner Professores geschult. Darüber hinaus handelt es sich bei dem hier zu besprechenden Werk nicht um eine beliebige Räuberpistole, sondern um einen Vertreter aus der Gattung "Weinkrimis". Genauer: es handelt sich um einen Weinkrimi, dessen Handlung champagnerzentriert ist. Das wiederum ist sozusagen der archimedische Punkt, denn auch mein Handeln ist champagnerzentriert.

Bochum kulinarisch

 

Nicht nur Essen hat mit "Essen verwöhnt" eine kulinarische Leistungsschau seiner unternehmungslustigsten Edelgastronomen anzubieten; in Bochum lässt man sich die Butter nicht von der Knifte nehmen und deshalb gibt es seit mittlerweile sogar schon 22 Jahren die allseits beliebte Sommerveranstaltung "Bochum kulinarisch", heuer vom 11. – 15. August. Hummer und Känguruh, Currywurst und Sushi, die insgesamt sechzehn Gastronomen aus Bochum, Herne, Hattingen und Witten bieten auf, was der Frischmarkt eben so hergibt.

Wie immer sollte der Abend an Daniel Birkners Stand, dessen Restaurant seit neuestem unter dem Namen "Herr B." in der Gesellschaft Harmonie firm- und residiert, beginnen und enden.

Jörg Hackbarths Überraschungs-Lunchmenu

Auch das Lunchangebot der Ruhrgebietsköche muss man gelegentlich auf die Probe stellen. Das Mittags-Überraschungsmenu von Jörg Hackbarth war ein länger ausersehener Kandidat dafür.

I. Vitello Tonnato mit Rucola, Babyböhnchen und Kirschtomaten

Mürbes, weiches Fleisch, nicht zu fette Sauce, die daher kein starkes Säuregegengewicht benötigte. Niedlich und passend waren die Böhnchen, saftig und aromatisch die Kirschtomaten.

II. Bärlauchcappuccino mit Pfifferlingen und Croutons

Forsch gewürzt, ohne das Bärlaucharoma zu beeinträchtigen. Die Pfifferlinge fielen demgegenüber trotzdem nicht ins Gewicht. Die Croutons waren knusprig und von vernünftiger Seitenlänge.

III. Wildlachs-Teriyaki mit mariniertem Gemüse und Birnen-Chutney

Wein-Glossar



Lizenzangabe
Creative Commons Lizenzvertrag


sparkling-online von Boris Maskow steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

Beruht auf einem Inhalt unter www.sparkling-online.com.
TopOfBlogs