Partner
Social Networking
Mein Facebook-Profil Besuche mein Google-Profil Besuche mein LinkedIn-Profil Füge mich auf Xing hinzu!
Abboniere meinen RSS-Feed Abboniere meinen Twitter-Feed
Google Analytics Alternative
Suchwörter
Archiv

Von Champagnerkrise keine Spur

Ende 2009 blubberte es mächtig aus allen möglichen Quelle, Tenor: Champagnerkrise! Wer den Champagnermarkt schon vor der Finanzkrise aufmerksam verfolgt hatte, konnte aber wissen, dass die daherpalaverte Krise eher ein Kriselchen sein würde. Die aktuellen Verkaufszahlen aus der belegen das:

Insgesamt wurden 294 Mio. Flaschen verkauft. Statt der Einbrüche um 30% und mehr gab es zum Jahresende 2009 somit einen Verkaufsrückgang von 12% gegenüber dem Vorjahr. Immer noch ein herber Schlag ins Kontor, aber wenn man sich ansieht, wen es da getroffen hat, hält sich das Mitleid in Grenzen. Einbussen mussten nämlich vor allem diejenigen Großkopfeten hinnehmen, die in den Jahren zuvor wiederum für abartige Preissteigerungen verantwortlich waren. Dass es dabei auch mittelgroße, und verantwortungsbewusste, bzw. preispolitisch besonnen handelnde Häuser wie Bollinger trifft, ist bedauerlich, gehört aber zu den Risiken des Geschäfts.

Freuen können sich dagegen die selbstvermarktenden Winzer, deren Qualitäten waren zusehends gefragt und nicht wenige Erzeuger dürften auf Kosten der Großen Kunden hinzugewonnen haben.

Alles in allem ist die Champagne nun wieder auf dem Verkaufslevel von 2002 angekommen, die Krise hat sich damit bloss als – notwendige – Kurskorrektur entpuppt. Die Vergrößerung der Anbauzone wird dadurch nicht unter Zeitrduck gestellt und das Spiel kann von vorne beginnen.

Wein-Glossar



Lizenzangabe
Creative Commons Lizenzvertrag


sparkling-online von Boris Maskow steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

Beruht auf einem Inhalt unter www.sparkling-online.com.
TopOfBlogs