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Black & White Probe: Blanc de Blancs und Blanc de Noirs
I.1 Victor Clicquot 1959 Extra Brut
Altersangemessene dunkle Goldfärbung, lamgsam aufsteigende, vereinzelte Perlage, kein Cordon; intensive, grobkörnige Honignase, oxidative Töne. Im Mund wieder grobkörniger alter Honig, milde, etwas flache Säure, die immerhin mitellang ausklingt und die spärliche, aber für einen doch schon beachtlich alten Champagner aus exzellentem Jahr und kleinem Haus beachtliche Aromatik gut trägt. Eine kleine Überraschung, die Flasche hätte auch mit 55 ./. 45 umgekippt sein können. Schöner Start in die Probe.
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Unabhängige Winzer unter der Lupe – Aube: Champagne Fluteau, Gyé-sur-Seine
Fluteau, Gyé-sur-Seine
Über neun Hektar verfügt dieser unter anderem von Tom Stevenson sehr positiv bewertete Aube-Winzer, dessen amerikanische Ehefrau Jennifer einen Champagnerblog betreibt: http://champagnefluteau.over-blog.com/. Die Verwandtschaft kennt man auch: Biopionier Fleury aus Courteron.
1. Cuvée Prestige Blanc de Blancs
Mineralische, enge Nase mit Salmiakbonbon, das sich im Mund wiederfindet.
2. Cuvée Symbiose Millésime 2004
50PN 50CH.
Buttercrèmige Nase, ungewohnt griffiges, dabei sehr feinkörniges Tannin, immer noch balanciert, von herber Frische und mit ansprechendem mineralischem Druck, bei mittellangem Ausklang.
3. Cuvée Reservée
85PN 15CH.
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Unabhängige Winzer unter der Lupe – Montagne de Reims: Eric Rodez, Ambonnay
Eric Rodez, Ambonnay
Alle Champagner von Eric Rodez stammen von etwas mehr als 6 ha aus Ambonnay Grand Cru. Ecocert. Im September 2010 wird es erstmals einen Dosage Zéro auf Basis des 2004er Jahrgangs von Eric Rodez geben, auf den man sehr gespannt sein darf.
1. Cuvée des Crayères
45CH 55PN, Basisweine stammem mit 51% aus 2006, 29% sind 2005er, 8% 2004er, 9% 2002er und 3% 2001er. Tirage 2007, dégorgiert April 2010. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 29 Jahren. Ausbau zu 80% im Stahltank und zu 20% im Holzfass, 80% ohne BSA, mit 6 g/l dosiert.
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Notizen von der Champagerprobe: rund um die drei Jahreszeiten
Opener: Charles Heidsieck Mis en Cave 2000 en Magnum
Reims. Drittelmix. 1999er Basis mit 40% Reservewein, Dégorgement 2005.
Eines der letzten Werke von Daniel Thibault, der 2002 viel zu früh verstarb. Dégorgement demnach unter der Leitung seines Nachfolgers Regis Camus. Honig, Kaffee, Kakao, empyreumatische Noten. Fast schon zu seriös für das zwanglose warming up auf der sonnenbeschienenen Terasse mit Blick auf die Marksburg.
Kleine Vorspeisenauswahl, darunter Krabben-Espresso, geschmorte Champignons mit Salat von getrockneten Tomaten, Gurken-Kräutercrème mit Scampi. Vom seriösen, sehr gediegenen Charles Heidsieck konnte man zu der leichten Sommerkost nicht so viel erwarten, die beiden herbfrischen Champagner aus dem Starterflight passten da deutlich besser.




