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Sommerchampagner – Champagne im Sommer
Ein kleiner Auszug jüngst in der sommerlich-heißen Champagne verkosteter Champagner.
Seit zwei Wochen sind in Frankreich Sommerferien. Das hat den großen Vorteil, dass man auch in der Pariser Innenstadt vergleichsweise mühelos Parkplätze bekommt und seinen Wagen zwischen z.B. dem von mir wegen seiner touristenfreundlichen Lage geschätzten Waldorf Trocadéro in der Rue Lauriston und einer der vielen kleinen in Laufnähe gelegenen Boutiquen parken kann. Ein wesentlicher Nachteil dieser Sommerferien ist, dass viele Champagnerwinzer Badehosen und Bikinis in den Kofferraum ihrer nagelneuen S-Klassen schmeißen und in Richtung ihrer Domizile zwischen Juan-les-Pins und Cap Martin abdampfen. Wer dennoch in der Champagne bleibt, wird gnadenlos von mir aufgesucht.
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Unabhängige Winzer unter der Lupe – Marnetal: Jacky Charpentier, Villers-sous-Châtillon
Jacky Charpentier, Villers-sous-Châtillon
Auf 12 ha zeigt auch Familie Charpentier, wie man vermeintlich ohne großes Terroir dolle Champagner machen kann. In guter Erinnerung habe ich das letztjährige Abendessen bei und mit Jacky Charpentier, in dessen Verlauf er zunehmend munter wurde und die Flaschenkadenz mit immer weiter zurückliegenden Jahrgängen recht bald bedrohliches Format annahm.
1. Brut Réserve
80PM 20PN. 9,5 g/l Dosage. 2005er Basis mit Reserve aus 2004.
Vanilig angehauchter Apfelkuchen, druckvoller und körperreicher Champagner, der anzeigt, wo sich das Champagnerportfolio von Charpentier hinbewegt: mit Ruhe und Bedachtsamkeit nach oben.
2. Brut Prestige
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Unabhängige Winzer unter der Lupe – Marnetal: R. C. Lemaire, Villers-sous-Châtillon
R. C. Lemaire, Villers-sous-Châtillon
Das Örtchen im westlichen Marnetal ist bekannt für seine Papststatue von Kreuzzugspapst Papst Urban II., einem Sohn der Region. Wo solche Päpste gedeihen, müssen auch adäquate Champagner entstehen! Sieht man sich die Medaillenspiegel der renommierteren unter den Weinwettbewerben an, findet man tatsächlich auffällig viele Erzeuger aus dem mittleren Marnetal, das früher wegen seiner hohen Meunierdichte bekannt, besser gesagt: verrufen war. Aus dieser Not haben einige Winzer die Tugend des reinsortigen Ausbaus der Traube geboren, mit beachtlichem Erfolg, wie sich mehr und mehr zeigt.
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Unabhängige Winzer unter der Lupe – Montagne de Reims: Philbert und Couvreur aus Rilly-la-Montagne
Philbert et Fils, Rilly-la-Montagne
Mehr als 9 ha in der Montagne de Reims bewirtschaftet das Ehepaar Philbert, darunter die Premier Crus Rilly, Villers-Allerand und Ludes, sowie Taissy Grand Cru.
1. Brut Tradition Premier Cru
20CH 15PN 65PM.
Brotig, bonbonig, mittellang, stellenweise etwas hohl und aromenleer.
2. Blanc de Blancs Premier Cru
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Generation Champagner – Notizen von der Einsteigerprobe in Hackbarth’s Restaurant
A. Das Menu
I. Vorspeisenvariation: Tafelspitz-Salätchen, Bruschetta, gebratene Blutwurst, Lachstartar
Lachstartar und Bruschetta waren gut, berührten mich aber nicht so sehr wie die Blutwurst und das delikate Tafelspitzsalätchen. Die Blutwurst war kross, nicht zu gross, praktisch fettfrei gebraten und von einer confiseriehaften Zartheit, die ich ähnlich, aber natürlich abgewandelt beim feinfaserigen Tafelspitz wiederfand. Im Zusammenspiel mit den Gemüseschnipseln bot sich ein sehr appetitanregender Happen dar, der sich gut mit den ersten Champagnern vertrug.
II. Scampi-Tournedo und Scampi-Knusperstange




