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Monatsarchive: November 2013

Hidden Champions: Champagne Deutz

Der Westerwald, das Münsterland, das Stuttgarter Umland – sie alle sind reich an kleinen und mittelständischen Betrieben der Autozuliefer-, Maschinenbau- oder sonstigen forschungsintensiven Industrie. Kaum einer kennt diese Betriebe, dabei stecken, so jedenfalls die Berichterstatter der jeweiligen IHK-Mitgliedsblättchen in unbremsbarer Euphorie, ihre Produkte in mehr oder weniger jedem Alltagsgerät, mit dem wir uns befassen. Viele dieser Unternehmer sind Weltmarktführer in ihrem Bereich oder werden jedenfalls zur Spitzenriege dazugezählt. Man nennt sie mit einem griffigen Importterminus hidden champions.

Aube Wan Kenobi: Jedichampagner von der Côte des Bar

Ich kann es nur gebetsmühlenhaft wiederholen: die Aube ist der Rockstar unter den Champagnersubregionen. Piper und Charles Heidsieck, Louis Roederer, Nicolas Feuillate und Veuve Clicquot kaufen gern Trauben vom Montgueux zu. Die Winzer dort freut's, denn sie erlösen Preise pro Kilogramm, die es sonst nur in der Côte des Blancs gibt. Riceys, der praktische einzige Ort, den man in der Aube früher noch für einigermaßen (be)merkenswert halten konnte, ist zu neuem Leben erwacht. Celles sur Ource, Ville sur Arce, Landreville, Polisot, Polisy, Buxeuil, Avirey-Lingey, Gyé, Courteron sind Ortschaften, die man heute als Champagnerfreund kennen sollte, sie reichern die überkommene Premier-/Grand Cru Einteilung nicht nur an, sondern führen sie stellenweise ad absurdum. Das verdanken sie weniger ihrem einzigartigen Terroir, als der Besinnung einer ganzen Generation aufs Weinmachen. Verkauften die Väter ihre Trauben früher noch demütig an die hochmögenden Traubeneinkäufer aus dem Norden, so ist das heute nurmehr ein willkommenes Standbein um den eigenen önologischen Wagemut wirtschaftlich abzusichern. Dementsprechend kompromisslos, risikofreudig, schwefelarm, ungewöhnlich bis bizarr fallen die Champagner der Aube-Avantgarde aus – ein Luxus, den sich viele andere Winzer nicht leisten können oder wollen. Umso schöner für die, die sich die Resultate im langstieligen Vergrößerungsglas selbst ansehen.  

Reingespitzt: Mittagstisch „Da Gianni“ (*/17), Mannheim

Nach dem Sozialgerichtstermin in Mannheim geht man aus dem unscheinbaren, schmalbrüstigen Haus zwischen Fussgängerzone und Fressgass hinaus und fragt sich, wo es mittags mehr gibt, als die allgegenwärtigen Industriebäckereisnacks. In Mannheim ist der erste Gedanke natürlich Amador. Aber mittags? Eher nicht. Also auf zum nahegelegenen Sterneitaliener „da Gianni“, der in der Küche gar kein Italiener ist, denn bis vor ziemlich exakt zwei Jahren stand dort Harald Wohlfahrts Vorgänger in der Traube, Wolfgang Staudenmaier und seither ist es sein damaliger Souschef Thorsten Wittmann.

Champagne Taittinger reloaded

Bei Taittinger schaue ich wie bei allen großen Erzeugern alle Jubeljahre in die gute Stube, denn so rasant sind die Entwicklungen dort ja nicht. Andererseits hat man auch nicht immer alle Details über so einen Erzeuger eins zu eins vor Augen und deshalb ist es immer ganz sinnvoll, sich paar Fakten zu vergegenwärtigen. Die Flaschengärung findet bei Taittinger zB bis zur Methusalem (6l) statt, die Kawentzmänner liegen unter Naturkork und gehören zu den seltenen Großflaschen, mit denen so verfahren wird, normalerweise transvasieren die meisten Häuser auf Anforderung.

Wein-Glossar



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