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Monatsarchive: Dezember 2014

Champagner und Speisen

Champagner und Speisen? Champagner kommt doch mit Speisen gar nicht in Berührung – weil: ist doch Apéro. Tja, falsch gedacht. So war es vielleicht mal und wenn, dann nur in schlecht informierten Haushalten. Tatsächlich ist Champagner ein Wein, der von Escortlady bis Gastgeber jede Funktion zum Essen einnehmen kann. Champagner kann teuer eingekaufte Begleitung zum Dîner mit anschließender private time sein, Champagner kann aber auch den ganzen Menuablauf verbindlich meistern, Champagner kann sich im Hintergrund halten oder diskret dominieren, Champagner kann sich unterhaltsam krähend in den Vordergrund spielen und er kann dezente Speise-Aromen behutsam anstupsen, um ihnen einen stärkeren Auftritt am Gaumen zu verschaffen. Ob Brathähnchen in der Toplessbar, kofta alemanni (vulgo: Boulette) oder Küchenparty in der Sternegastronomie, Begleitschluck zum gegrillten Bauchspeck, zu Innereienwürstln oder beseligende Einmalerfahrung beim japanischen Sushimeister, Champagner ist idealer Leberabschiedsgefährte und erste Wahl aller red carpet regulars, die sich nicht gerade für Kapselkaffee oder Schnaps entschieden haben und eine Umfrage unter Säuglingen ergab letzthin, dass Champagner sogar besser schmecken soll, als Muttermilch.

Pegau 1986 – 2010 mit Laurence Feraud in Berlin

Ich trinke nur selten Stillwein. Wenn, dann haben es mir die klassischen Moselkabinette und -spätlesen angetan, auch für die Nahe kann ich mich überweigend begeistern. Rotes trinke ich am liebsten reif und aus Bordeaux, Burgund oder Châteauneuf. Die wenigen Stillweinproben, die ich im Jahr besuche, wähle ich sorgfältig aus. Verlockend sind immer wieder die schon im Voraus als legendär absehbaren Proben der größten Jahrgänge aus 200 Jahren, wie sie von verschiedenen Zirkeln zelebriert werden. Manchmal gehe ich da auch hin, aber für eine wirklich intensive Beschäftigung und letztlich Würdigung reicht mein mehr laienhaftes Interesse nicht. Anders, wenn es um so Sachen wie die Pegauvertikale hier geht. Das ist zwanglose Unterhaltung auf höchstem Niveau, bei der ich mich nicht als völliger Weindepp fühlen muss.    

Euposia Winechallenge 2014

Juvenals Jammer über das römische Volk,

qui dabat olim imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se continet atque duas tantum res anxius optat, panem et circenses,

träfe als historischer Fingerzeig die Juroren der alljährlichen Euposia Winechallenge völlig zu Unrecht und müsste zurückgewiesen werden, wenn das Arbeitsprogramm tatsächlich so herkulisch wäre, wie avisiert. Mehr als 350 Schaumweine aus aller Welt sollten an eineinhalb Tagen verkostet werden. Im Vorfeld wurde diese unerhörte Menge eingedampft auf ca. nur noch die Hälfte, also ein läppischer Aufwand, der kaum die Anreise lohnt. Das was übrig blieb, wude von zwei Verkostergruppen durchprobiert, eine Abschlussrunde der besten Schäumer beider Gruppen und die Rosés wurden gemeinsam verkostet.

Wein-Glossar



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