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Monatsarchive: Oktober 2015

Lese 2015 und einige Empfehlungen von der letzten Bulles Bio in Reims

Verehrter Lesefreund! Die Lese ist rum. Nach allem, was ich so höre, war sie ganz erfreulich. Der Winter 2014/2015 war mild, der Reifezyklus ging ziemlich zügig voran und ließ eine frühe Ernte erwarten. Trockenheit und Hitze spielten den Winzern mehr in die Hände, als dass sie Probleme bereitet hätten, Vergleiche mit dem 1976er Jahrgang habe ich mehrfach gehört und gelesen. Im August gab es einen kleinen regnerischen Dämpfer, die große Botrytisgefahr blieb aber dank kühler Temperaturen aus. Der September bügelte die Delle weg, vor allem die Tag-Nacht-Temperaturunterschiede beförderten eine gesunde weitere Reifung. Die Lese konnte wie erwartet früh beginnen und bedurfte nur bei den Meuniers erhöhter Wachsamkeit. Potentielle Akoholwerte zwischen 10,5% und 11% und Säurewerte von 8 bis 8,5 g/l H2SO4 allüberall lassen die Ernte sehr vielversprechend erscheinen, eine Herausforderung wird voraussichtlich darin liegen, die Reife- und Alkoholwerte ins Gleichgewicht zu bringen. bzw. dort zu halten. 

Champagne Suenen, Cramant

Aurelien Suenen ist eigentlich Basketballtrainer. Als sein Vater starb, musste er sich überlegen, ob er lieber weiter Basketballdamen oder wilde Hefen bändigen will. Er entschied sich für die Hefen. Seit 2012 gibt es nur noch Spontangärung, vieles geht nach dem Mondkalender. Bei der Weinbereitung gibt es mal Malo und mal nicht, das hängt ganz vom Jahr ab. Alles sechs Monate wird über die Dosage neu entschieden, die liegt dann irgendwo zwischen 0-10 g/l, im Grunde ist also alles möglich.

 

Champagne Besserat de Bellefon, Epernay

Als ich zuletzt bei Besserat de Bellefon war, kannte ich die Cuvée B de B schon ein Weilchen und hatte u.a. damit beispielsweise den letzten Jahreswechsel begossen. Dieser Champagner bietet viel Kuchenteig, bei milder Holznote, gewohnt und gekonnt sahnigem Mousseux, Brombeere, Heidelbeere und Holunderblüte. Nicht der ganz große Aufschlag, eher ein Lustschlösschen, als Versailles. Wenn man aus mönchischem Gefilde kommt, ist das völlig ok. Die eigentliche Domäne von Besserat de Bellefon bleibt deshalb auch dort zu suchen, bzw. verorten.    

 

Wein-Glossar



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