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Origines Champagne 2015

Von Florence Duchêne aus Cumières habe ich mittlerweile ca. fast die Hälfte der Produktion augetrunken und bin erstens noch nicht zu einem endgültigen Urteil gekommen, zweitens ist mein Eindruck aber weiterhin positiv. Das Weingut hat sich gegenüber meinem letzten Besuch außerdem vergrößert und zwar von drei auf nun stattliche vier Hektar. Die Cuvée Kalikasan aus 50CH 45PN und 5M, die außerdem einen Winzanteil von ca. 0,01PB enthalten (die Pflanzen sind einfach dazwischen gerutscht und wurden erst spät durch Zufall als Weißburgunder identifiziert), hat 0 g/l Dosage, was der einzige Unterschied zur Cuvée DiMangan ist (3 g/l Dosage aus Traubenmostkonzentrat). Erstaunlich, wieviel das bisschen Zucker ausmacht. Von hart, unerbittlich und trotzdem nicht ohne Charme hin zu offen, fruchtbar und spendabel mit nur 3 Gramm Dosage. Am besten gefiel mir diesmal die RoséCuvée Bathala aus 45CH 43PN 4M und 8% Rotweinzugabe. Lebhaft, mit voller Fruchtentfaltung, bei einem leicht oxidativ-milchschokoladig gehaltenen Stil, der mich außerdem an Trüffel mit Marc de Beaujolais Füllung denken ließ. Hagebutte, Konditoreiaromen und Veilchen rundeten das Erlebnis ab.

Des Pieds et des Vins 2015

Eine ganz neue Winzervereinigung, deren Logo dem der (nicht nur) Münchner Bier-, bzw. Weininseln sehr ähnelt, hat sich für die Grands Jours in der Champagne den Sonntagnachmittag und einen sonnigen Platz in meinem Herzen gesichert. Nicht so sehr im homoiopathischen Sinne eines similia similibus curentur sind der Ähnlichkeiten noch weitere: beim Namen der Truppe, die als "Des Pieds Et Des Vins" firmiert, drängt sich zumindest mir als sprachenübergreifendes Homoioteleuton immer gleich Steinbecks "Of Mice and Men" auf. Ohne dass es deshalb gleich zu Todesfällen kommen muss, ist das vielleicht gar nicht mal so abwegig, wie wir gleich sehen werden.

Der Klügere kippt nach: Q1 und Vorschau auf einige Neuerscheinungen

Damit nicht jemand annimmt, dass ich aus Überheblichkeit meine Beschäftigung rühmend übertreibe (Sallust), berichte ich von meiner auch im vergangenen ersten Quartal nicht abbrechenwollenden Befassung mit dem Champagner. Das ist so schwer wie noch nie zuvor. Ich verzichte deshalb auf jede einzelne Benennung selbst wenn das gegenüber den nicht benannten Champagnern eine nur schwer zu rechtfertigende Heraushebung ist, indes, für Rechtfertigungen bin ich meiner Natur nach einfach zu faul. Erklären und beschreiben ist mir dagegen ein Bedürfnis.

Cumières: René Geoffroy vs. Philippe Martin

Cumières in der westlichen Grande Vallée de la Marne ist eine wahre Winzer-Wundertüte. Da gibt es Mikrowinzer mit Ausnahmewein zu Ausnahmepreisen, Winzernachwuchs mit naturgottheitlichen Champagnern und natürlich gibt es dort die alteingesessenen Winzerfamilien, die in neunter und zehnter Generation Wein anbauen. Einer dieser fast 900 Cumariots ist Jean-Baptiste von René Geoffroy, ein Liebling nicht nur der französischen Weinpresse und weltweiten Weinspürnasen, dessen Holzfassvinifikationen (meist ohne BSA) ich schon seit Jahren verfolge (trotz Verwirrungstaktik mit Häusern in Ay und Cumières), ohne daraus jedes mal ganz schlau geworden zu sein. Eine andere alte Familie ist mit ihren zwei sehr ansehnlichen Töchtern in der Rue du Bois des Jots zu Hause, parallel zur Hauptstraße in Cumières und aus westlicher Richtung kommend im direkten Anschluss an die Rue Henri Martin: Champagne Philippe Martin, deren Champagner ich noch nicht so lange kenne aber schon jetzt sehr mag. Beide Betriebe haben ihre ca. 10 Hektar Weinberge oder etwas mehr.

Avize: Lancelot-Goussard vs. Simon-Selosse

Das Duell der Doppelnamen. Mit den Namensträgern der beteiligten Familien sind ca. 40% der Ortsbevölkerung von Avize erfasst. Lancelot-Goussard aus der Rue Ernest Vallé, kurz bevor man das Lycée Viticole in der Ortsmitte erreicht, verfügt über knapp 5 Hektar mit überwiegend Chardonnay im benachbarten Cramant, sowie in Chouilly, Oiry und Epernay, in Mardeuil und Hautvillers steht Meunier und in Celles-sur-Ource der Pinot Noir. Nur wenige Meter weiter ist Simon-Selosse ansässig, der wegen des klingenden Namens zu (manchmal ganz gezielten) Verwechslungen einlädt. Philippe Simon herrscht seit 1990 über ebenfalls knapp 5 Hektar in Avize, Cramant, Oger, Mancy, Moussy und Vinay. Als Beaune-Absolvent und biodynamisch orientierter Winzer bekennt er sich zu einem weinigen Stil. Beide Erzeuger verkaufen ab Hof zu Preisen zwischen 16,50 für die einfachen und 22,50 EUR für ihre jeweiligen Spitzencuvées

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Wein-Glossar




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