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Euposia Winechallenge 2014

Juvenals Jammer über das römische Volk,

qui dabat olim imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se continet atque duas tantum res anxius optat, panem et circenses,

träfe als historischer Fingerzeig die Juroren der alljährlichen Euposia Winechallenge völlig zu Unrecht und müsste zurückgewiesen werden, wenn das Arbeitsprogramm tatsächlich so herkulisch wäre, wie avisiert. Mehr als 350 Schaumweine aus aller Welt sollten an eineinhalb Tagen verkostet werden. Im Vorfeld wurde diese unerhörte Menge eingedampft auf ca. nur noch die Hälfte, also ein läppischer Aufwand, der kaum die Anreise lohnt. Das was übrig blieb, wude von zwei Verkostergruppen durchprobiert, eine Abschlussrunde der besten Schäumer beider Gruppen und die Rosés wurden gemeinsam verkostet.

Grand Chapitre 2014 im A-Rosa, Sylt (II/II)

Menu au Champagne, 2. Akt

Zum Auftakt des zweiten Akts bestellte sich Hausmatador Patrick Büchel, dessen Restaurant Spices im A-Rosa allem Anschein nach erhalten bleiben wird, selbst wenn man mit dem Stern weiterhin nicht hausieren gehen will, wie es wohl aus der Geschäftsleitung heißt.

Patrick Büchel, Spices, */16

Heilbutt, Bouillon, Meerrettich, dazu

Billecart-Salmon Cuvée Nicolas-Francois Billecart 1999

Halloween-Roséchampagner im Restaurant Reuter’s, Frankfurt

Wer alle Achttausender der Welt erfolgreich besteigen will, muss grundlegende Akklimatisierungstechniken beherrschen. Eine der wichtigsten ist: "hoch steigen, tief schlafen". Um den Gipfel der Lust, bzw. des Champagners zu erklimmen, muss man es ganz ähnlich halten. Um sich an einen hochsteigenden flight heranzutrinken, nützt es, vorher einen soliden, leicht verständlichen Ausgangsflight zu trinken. Das sollte die Technik des Abends werden, begleitet von der dazu abgestimmten Küche von Franco Scavazza, der so freundlich war, für meine Übungen eine Hälfte seines halbmondförmig gebogenen und ob seiner Lage von vielen Frankfurtern noch gar nicht richtig ausgekundschafteten Restaurants zur Verfügung zu stellen. 

Grand Chapitre 2014 im A-Rosa, Sylt (I/II)

Das Sternefestival des Ordre des Côteaux de Champagne fand letztes Jahr in Salzburg statt, dieses Jahr geographisch ausgleichend auf Sylt. Das war eine gute Entscheidung, denn dort schließen gleich zwei Gourmetläden ihre Pforten. Der Jörg Müller haut, wie schon länger bekannt, in den Sack und im Hause A-Rosa leistet man sich den Zweisterneluxus ab Januar 2015 nicht mehr, wie erst kürzlich überraschend vermeldet wurde.

Menu au Champagne 1. Akt

1. Aufzug, kalte Speisen

Johannes King, Söl'ring Hof, **/17

Herbstlicher Gemüsesalat, dazu

Delamotte Blanc de Blancs Millésime 2007

Terres et Vins de Champagne: Bérèche, Horiot, Laherte

Bérèche 

Beaux Regards Chardonnay auf 2009er Basis, Butter, Gras und heu, im Mund kakteeig, stechend, sehr fordernd.

Le Cran 2006 war dick, reif und schön, erstmals, seit ich diese Cuvée kenne, übrigens. Und im Gegenzug fehlte mir direkt nach dem beaux Regards ein wenig die Säure.

Campania Remensis Rosé, mittelgewichtig, nicht besonders fruchtgewaltig, mit mäßiger Säure. Der etwas wässrige Charakter verschwand mit Luft und Zeit.

 

Horiot

Métisse 2009er Basis aus 50PN und 50PB, mit Minisolera bis 2006, 2 g/l gewohnt gefällig, spassig, aber etwas kurz geratener Trinkspass.

Wein-Glossar




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