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Bring er mir Sekt, Schurke

Gleichsam als Neben-, nicht Abfallprodukt zu einer Probe der verschiedenen Dégorgements des vielbesprochenen Buhl-Sekts gab es eine Reihe anderer Sekte zu probieren, von denen ich einige gewürdigt wissen will.

Peter Weritz brachte mit einen

Sonneck Solitär Riesling Sekt Brut, der sehr kräftig, mit männlicher Herbe und sauber abgeduschtem Athletenkörper punkten konnte.

Ich habe den von mir hochgeschätzten 

Erbeldinger Chardonnay Brut Nature,

1, 2, Scha-, Scha-, Scha(umwein)

Apfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern. Erwachsene sind in der Lage, das zu abstrahieren und in altersgerechter Form zu sich zu nehmen, nämlich als Champagner, der diese und noch sehr viel mehr Aromenmerkmale an den Gaumen und durch die Nase führt. Damit ist er nicht alleine, wie in Rundfunk und Presse kolportiert wird. Da ich diesen Verdacht insgeheim selbst hege, habe ich mir einen kleinen Bestand verschiedener Nichtchampagner angelegt, den so kurz nach der Weihnachtszeit geordnet zu verkosten keineswegs leicht werden würde, mit fachkundiger Hilfe gelang es dann aber doch.

Der Sekt von Buhl – Ein Zwischenfazit

Über den Sekt von Buhl ist viel disputiert worden, weshalb ich meinen Senf nicht noch dazugeben muss. Ich tu's aber trotzdem. Denn probiert habe ich ihn schließlich und er ist es wert, vor allem klarstellend kommentiert zu werden. Dieser Klarstellung sollte unter anderem eine kleine Probe dienen, zu der Richard Grosche die bisherigen vier Dégorgements ("T1 – T4") mit in die Hattenheimer Winebank gebracht hat. Drumherum gab es zwangsläufig noch einige weitere Sekte und probiert wurde aus den unterschiedlichsten Gläsern – schließlich sind Schaumweingläser das neueste Lieblingsprojekt der Glashersteller. Zwar gab es Ende 2014 bereits die ersten Warnungen besonders zukunftsgewandter Blogger, wonach kein Mensch mehr etwas über den jüngsten Gläsertest lesen wollte. Aber wen schert dieses Kassandratum schon.

Paarungsspiele in der Goldenen Traube, Coburg (*GM)

Der Präsident der Deutschen Sommelierunion, Bernd Glauben, unterhält in Coburg ein hübsches Hotel mit kleinem, erst neulich renoviertem Gourmetrestaurant: die Goldene Traube in deren Esszimmer Stefan Beiter u.a. mit den Produkten der ägeschtzten Koblenzer Gewürzspezialisten Pfeffersack & Söhne kocht. Einmal im Jahr nun schart Max Hendlmeier seine Getreuen um sich und die folgen dem Ruf gerne, in berechtigter Erwartung großer Weinunterhaltung. Die sollte sich diesmal zu einem nicht ganz unwesentlichen Teil um Champagner drehen und an dem Punkt komme, ohne dass es besonderer Aufforderung bedarf, ich ins Spiel. Los ging's aber mit einigen gereiften Sächelchen wie dem Wegelerpaar

Champagner und Speisen

Champagner und Speisen? Champagner kommt doch mit Speisen gar nicht in Berührung – weil: ist doch Apéro. Tja, falsch gedacht. So war es vielleicht mal und wenn, dann nur in schlecht informierten Haushalten. Tatsächlich ist Champagner ein Wein, der von Escortlady bis Gastgeber jede Funktion zum Essen einnehmen kann. Champagner kann teuer eingekaufte Begleitung zum Dîner mit anschließender private time sein, Champagner kann aber auch den ganzen Menuablauf verbindlich meistern, Champagner kann sich im Hintergrund halten oder diskret dominieren, Champagner kann sich unterhaltsam krähend in den Vordergrund spielen und er kann dezente Speise-Aromen behutsam anstupsen, um ihnen einen stärkeren Auftritt am Gaumen zu verschaffen. Ob Brathähnchen in der Toplessbar, kofta alemanni (vulgo: Boulette) oder Küchenparty in der Sternegastronomie, Begleitschluck zum gegrillten Bauchspeck, zu Innereienwürstln oder beseligende Einmalerfahrung beim japanischen Sushimeister, Champagner ist idealer Leberabschiedsgefährte und erste Wahl aller red carpet regulars, die sich nicht gerade für Kapselkaffee oder Schnaps entschieden haben und eine Umfrage unter Säuglingen ergab letzthin, dass Champagner sogar besser schmecken soll, als Muttermilch.

Wein-Glossar




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