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Reisenotizen: Vitryat

Jeder mittelmäßig interessierte Champagnebesucher kann nach wenigen Tagen jeden Ort zwischen Villers-Allerand und Villers-Marmery in der richtigen Reihenfolge aufsagen, die Weinbauflächen aller Grand Crus der Côte des Blancs bis auf den Ar genau runterrattern und mit etwas mehr Engagement die Jahresverläufe der letzten hundert Jahre repetieren. Reine Fleißarbeit, die man von jedem Weininteressierten erwarten darf. Die Champagne als relativ kleines Weinbaugebiet ist eigentlich schnell erkundet, möchte man meinen. Und das Basiswissen schafft man sich schnell drauf, Details dann bei Gelegenheit. So meint man aber auch nur. So meinte auch ich immer, bis mir aufging, wie wenig ich jenseits der großen Ortschaften überhaupt kenne und weiß. Das Sézannais, die Seitentäler der Marne, praktisch die gesamte Aube – überall klaffen riesige Lücken. Eine besonders große klafft im Vitryat.

Champagne in the (Purple) Brain

Purple Brain, Düsseldorf. Zwischen Le Flair und REWE-Markt liegt die Konzeptbar Purple Brain von Andrew Holloway, den Düsseldorfern vor allem aus dem Weinhandel rotweiss bekannt. Andrew bietet dort vom Vegemitesandwich (auf speziellen Wunsch) bis zum Onkel-Bier allerlei köstliche Kleinigkeiten an, Champagner (gut und günstig:  Nominé-Renard, bekannt und bewährt: Bollinger) natürlich sowieso. Und wo es Champagner gibt, zieht es mich wie durch Zauberkraft hin. Meist mit noch mehr Champagner im Gepäck. Denn zu probieren gibt es immer was und weil der Mensch nicht gern allein probiert, ist eine muntere Verkosterrunde schnell einberufen.

Als Opener habe ich den von mir so hoch geschätzten

WWW: Wein Wegwuppen in Warendorf

Aufmerksame Leser und Weininteressierte sind dem Landhotel Aust von Uwe Aust in Warendorf schon mehrfach begegnet, überwiegend im Zusammenhang mit Stillweinproben von Format. Da Uwe Aust selbst ein Mann, Koch und Weinwahnsinniger von Format ist, lasse ich mich immer wieder gern dorthin ziehen. Kulturbeflissene werden außerdem die Möglichkeit schätzen, in der nahegelegenen Freckenhorster Stiftskirche den berühmten Taufstein und das gewaltige Geläut zu bewundern. Meine Bewunderung galt bei letzter Gelegenheit Anderem:

1. Marinierter Ji Hao Lachs mit asiatischer Vinaigrette und Wildkräutersalat

2. Gebratenes Gänsestopflebermedaillon auf Pastinakenpüree mit Mango-Kürbisceme

3. Gebratenes Steinbuttfilet auf Stockfisch-Brandade mit Safran-Anisschaum

Bring er mir Sekt, Schurke

Gleichsam als Neben-, nicht Abfallprodukt zu einer Probe der verschiedenen Dégorgements des vielbesprochenen Buhl-Sekts gab es eine Reihe anderer Sekte zu probieren, von denen ich einige gewürdigt wissen will.

Peter Weritz brachte mit einen

Sonneck Solitär Riesling Sekt Brut, der sehr kräftig, mit männlicher Herbe und sauber abgeduschtem Athletenkörper punkten konnte.

Ich habe den von mir hochgeschätzten 

Erbeldinger Chardonnay Brut Nature,

1, 2, Scha-, Scha-, Scha(umwein)

Apfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern. Erwachsene sind in der Lage, das zu abstrahieren und in altersgerechter Form zu sich zu nehmen, nämlich als Champagner, der diese und noch sehr viel mehr Aromenmerkmale an den Gaumen und durch die Nase führt. Damit ist er nicht alleine, wie in Rundfunk und Presse kolportiert wird. Da ich diesen Verdacht insgeheim selbst hege, habe ich mir einen kleinen Bestand verschiedener Nichtchampagner angelegt, den so kurz nach der Weihnachtszeit geordnet zu verkosten keineswegs leicht werden würde, mit fachkundiger Hilfe gelang es dann aber doch.

Wein-Glossar




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