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Monatsarchive: Dezember 2013

Weinrallye 70, „Schäumendes Glück”: Vom Supermarkt- bis zum Superchampagner

Die Weinrallye macht immer wieder beim Schaumwein Halt und Halteposten ist heuer SuperSchoppen-Shopperin Cordula Eich; nichts liegt deshalb näher, als eine Minprobe von Champagnern vom Supermarktchampagner bis hin zu einem meiner langjährigen Lieblinge, dem Superchampagner Dom Pérignon 1990. Und los geht's:

I. Veuve Pelletier (Marne et Champagne), Cuvée Brut

Offensichtlich fehlerfreier, aber unaufregender Champagner; fruchtig, unfokussiert, mittlere Säure, nicht sehr lang, zeigt Champagnertypizität, aber auf kleiner Flamme. Nach vier Stunden bleibt nur noch Liebstöckel, Sauerampfer und eine (un)verschämte, dropsige Note.

II. Vincent Bliard, Cuvée Prestige "Berceau de Champagne" Vintage 2002,

Reisenotizen: Champagne Veuve J. Lanaud, Avize

Dank Winzerprominenz und Grand Cru Status sowie zwingender Straßenführung kommt man in der Champagne unweigerlich nach Avize, weshalb es gut ist, dort ein paar Namen zu kennen. Zum Ensemble der All Stars gehören Selosse, de Sousa und sagen wir ruhig noch Agrapart. Zu den nicht ganz so bekannten Adressen zählen Assailly und Pierre Callot, zu den praktisch gänzlich unbekannten gehört Veuve Lanaud, was vor allem deshalb erstaunlich ist, weil die Lage des Hauses in der Ortsmitte, direkt am Place Léon Bourgeois, doch sehr prominent ist. Also hin. 

Reisenotizen: Champagne Florence Duchêne, Cumières

Auf dem Vinocamp Champagne habe ich Florence Duchêne kennengelernt, eine junge Champagnerwinzerin aus Cumières. Ihre Mutter stammt von den Philippinen, die Familie väterlicherseits ist seit langem inder Champagne verwurzelt. Mitten im Ort liegt daher das Weingut, die Baulichkeit hat schon bessere Tage gesehen, die Presse hingegen ist brandneu. Florence, die derzeit zusammen mit ihrem Freund Stück für Stück das Ruder übernimmt, hat noch sehr viel vor sich. Noblen Verrkostungsraumchic gibt es hier nicht, dafür sitzt der Onkel bereitwillig Gläser hervorkramend im Wohnzimmer und bietet den Gästen zur Überbrückung Ratafia an. Ihre Champagner hatte ich vorher schon im Weinberg probiert, der mit einem Auto ohne Allradantrieb gar nicht so einfach zu erreichen war, bei einem weiteren Besuch kurz vor der Marktfreigabe ihrer jetzigen Kollektion konnte ich mir einen weiteren Eindruck verschaffen, bevor ich die Champagner dann in ihrer Finalform zu Gesicht und ins Glas bekam.

Reisenotizen: Champagne Charlot Père et Fils, Châtillon-sur-Marne

Meine jüngste Tour führte mich wieder mal in Papstnähe. Nicht nach Rom, nicht an die Rhône freilich. Sondern nach Châtillon sur Marne. Zu Füßen der dortigen Statue von Papst Urban II. kenne ich ja mittlerweile schon den einen oder anderen nennenswerten Erzeuger. Nun kam ein weiterer hinzu. Passend zum Kreuzzugspapst ein gedienter Winzer und Reservist mit Nähe zur Biodynamie. Unterstützt wird er von seinem Cousin Francis Charlot, einem Mitarbeiter von Pierre Masson, Doyen der französische Biodynamie: der Endzwanziger Pierre Charlot führt seit 2009 die Geschäfte von Charlot Père et Fils. Übernommen hat er sie von seiner Großmutter mit dem für deutsche Verfassungsrechtler besonders sympathischen Vornahmen Solange, die 1941 in der Champagner begann und sich dann aber in die Reihe der Champagnerwitwen eingliedern musste. Ihr Sohn hatte am Weingeschäft kein Interesse und so gab sie das Heft gleich noch eine Generation weiter. Pierre bewirtschaftet leichthin etwas mehr als 4 Hektar, die überwiegend Pinot Meunier tragen.  

Reingespitzt: Restaurant Francais (*/17) Steigenberger Hotel „Frankfurter Hof“, Frankfurt

Mittags ist die Not immer groß: wo den Hunger stillen, ohne hungrig zu bleiben oder sich zu überladen und natürlich ohne die Kleidung mit Frittenfett zu imprägnieren? In Frankfurt weiß ich eine feine Antwort. Das Restaurant Francais im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof. Dort gibt es eine von Patrick Bittner schön gestaltete Mittagskarte mit 2 Gängen für 49 € und 3 Gängen für 59 €. Das Gläschen Laurent-Perrier kostet 13,50 €, der im Glasausschank seltene Veuve Clicquot Rosé Vintage (aktuell: 2004) kostet 19,50 € und wer mag, ordert sich Dom Pérignon 2004 für 32 € das Glas. Ich mochte. Und der allein speisende Herr mir gegenüber, der schon mittags einen ebenso auffallend großen wie sympathischen Champagnerdurst zu haben schien, auch. Erst im Verlauf des Menus stellte ich rein nur durch Zufall fest, dass es sich um mein Spiegelbild handelte. Was ich sonst noch im Verlauf des Menus feststellte, folgt sogleich.   

Wein-Glossar



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