Vins Clairs 2011:

aus Mareuil-le- in der Vallée de Marne; Chardonnay aus Ormes in der Petite Montagne de und Chardonnay aus in der Montagne de Reims. Die unterschiedlichen Terroirs hatten eine bestimmte Wirkung gemeinsam, das war ein unterschiedlich scharfer, aber von grünen Zitronen bis zu reifen Orangen und Blutorangen reichender Säureeindruck in der Nase, der im Mund dann viel zahmer herüberkam.

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1. Extra , dég. November 2012

Drittelmix, 2008er Basis mit ca. 30% Reservewein, mit 2 g/l dosiert

Bewegungsfreudiger Champagner, der nicht nur im Mund liegt und aufs Geschlucktwerden wartet, sondern sahnig, mürbe und weich gegen die Mundinnenwand springt, sanft pulsiert und getrunken werdern will. Hat gegenüber früheren Proben an Statur gewonnen.

2. Chardonnay Les Beaux Regards 2008

2/3 Ludes 1/3 Mareuil-le-Port

Eine ganz andere Textur weist der Beaux Regards auf. Bitterschokoladencouverture, Ambra, Orange, ein drängendes, ungeduldiges Naturell. Beim nachtasten mit der Zunge hatte ich den Eindruck von Strukturiertheit, wie man ihn bei den Verzierungen auf einer Praline hat, eine leichte Ädrigkeit, die langsam wegschmilzt. Gegenüber der letzten ruhiger geworden, nicht mehr so eine Adrenalinbombe.

3. Le Cran 2005

55CH 45PN, alte Reben gepflanzt von Großvater Pierre Bérèche, mit 2 g/l dosiert

Mächtig konzentriert und so prall dass man förmlich draufschlagen möchte um es klatschen zu hören. Das geht natürlich so einfach nicht und so muss man sich damit begnügen, die Zunge schnalzen zu lassen, ohne dabei ungeschickt den gesamten köstlichen Mundinhalt zu verlieren. Tonisierender Wein.