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Monatsarchive: April 2011

Kontrollbesuch bei Laurent-Perrier




Bei Laurent-Perrier geht man ganz eigene Wege. Laurent-Perrier ist als großes Haus eine etablierte Marke, in deren Portfolio keine Umwälzungen stattfinden, von der letzthin dazugekommenen Spitzencuvée Alexandra Rosé abgesehen. Das, was andere als Trend eifrig aufgreifen, wird hier seit Jahrzehnten praktiziert: der Ultra Brut als dosageloser Champagner war zur Zeit seiner Kreation ein gewagter Schritt, heute ist er seit Jahrzehnten ein treuer Begleiter. Der Rosé des Hauses gilt zusammen mit den Rosés von Billecart-Salmon und Ruinart als benchmark im jahrgangslosen Rosébereich, ob sich demnächst auch der jahrgangslose Rosé von Bollinger dieser den Top-Rosé-Markt beherrschenden Trias hinzugesellen wird, bleibt abzuwarten.

Heidsieck-sploitation

 

 

Piper-Heidsieck, Charles Heidsieck, Heidsieck Monopole, wer von denen macht eigentlich was, ist das was unter dem Namen Heidsieck verkauft wird nicht sowieso alles eins, taugen die Champagner überhaupt was, warum gibt es die in Deutschland fast nur im Supermarkt und wie heißen eigentlich die einzelnen Spitzencuvées? Fragen, die sich der champagnerinteressierte Verbraucher stellen könnte, denn das Namenswirrwarr ist groß und wird nicht dadurch besser, dass zwei Heidsiecks unter einem Dach vereinigt sind und gerade verkauft wurden.

Plauderstunde mit Vitalie Taittinger

 

Pierre-Emmanuel hat mit Hilfe der Crédit Agricole du Nord-Est sein Champagnerhaus und die alte Taittinger-Partnerschaft Domaine Carneros zurückgekauft, nachdem Starwood die Mehrheit an der Société du Louvre von Taittinger übernommen hatte. Starwood war glücklicherweise nur am Hotelteil der vormaligen Taittinger-Gruppe (zu der neben dem berühmten Hôtel de Crillon u.a. Bouvet-Ladubay, Baccarat und der Edelparfumeur Annick Goutal gehörten) interessiert und hat in der wenige Monate währenden Eigentumszeit keinerlei Einfluss auf die Geschäftsführung bei Champagne Taittinger genommen. Taittinger ist damit eines der letzten großen Häuser in den Händen der Namensträger, geleitet von Vater Pierre-Emmanuel, Sohn Clovis und Tochter Vitalie. In Reims war ich mit der liebenswürdigen Vitalie Taittinger zum Plausch verabredet.

Terres et Vins de Champagne (III/III)

 

XIII. Laherte Frères

Aurelien Laherte, in dessen Fasskeller ich schon vor zwei Jahren den bravourösen Gehversuchen des noch ganz jungen Winzers folgen durfte, hat mal wieder ein spitzenmäßiges Programm mitgebracht.

Vins Clairs:

1. Les Noues

100CH aus Chavot

Ausdrucksvolle Nase mit Bergamotte, Formosa Oolong, auf einen Chabliskörper aufgepflanzt.

2. Vigne d'Autrefois

100PM

Luftig, womit nicht der gelegentlich anzutreffende Luffton gemeint ist, sondern eine leichte und beschwingte Art, ein müheloses und fröhliches Mit- und Durcheinander von gebackener Banane, Nashibirne, Litschi, Pitahaya, bouquet garni, umgeben von reichlich Zitrusfrüchten.

3. Rouges Maisons

Terres et Vins de Champagne (II/III)

 

VII. Vincent Couche

Junger Aube-Avantgardist aus Buxeuil, Montgueux-Vinifikateur mit insgesamt 12 ha. Spielt seinen Reben u.a. Musik vor und wirkt dabei auch noch völlig glaubwürdig. Nach Art der Champenois sind seine Etiketten jedoch zumindest eigenwillig. Scheinbar nämlich gilt es bei den Winzern als Ausdruck höchster Glaubwürdigkeit, selbst auf dem Eikett abgekonterfeit zu sein. Gewöhnliche Winzer beschränken sich dabei auf einen Scherenschnitt, ein mehr oder weniger künstlerisch bearbeitetes Portrait oder abstrahierend auf ihre Unterschrift. Nicht so Monsieur Couche, der auf dem Etikett seines Dosage Zéro höchstselbst und offenbar splitternackt dazu einzuladen scheint, der Bedeutung seines Namens auf den Grund zu gehen. Ich empfehle, seinen Champagnern auf den Grund zu gehen, denn was ich verkosten durfte, war ernsthaft! sehr gut!! Ausnahmsweise deshalb hier der link zur website: www.champagne-couche.fr

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