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Monatsarchive: April 2013

Philipponnat Clos des Goisses 1994 – 2004

Jahrgangschampagner aus dem nur mäßig prominenten Champagnerjahr 1994? Da würde ich normalerweise abwinken. Bei Philipponnat nicht. Nicht, nachdem ich mit dem als ähnlich düster bekannten Jahrgang 1991 aus demselben Haus so gute Erfahrungen gemacht habe und Philipponnat sich nach einigen weiteren Proben sogar als regelrechter Spezialist für derartige Schwachjahre (2000, 2001, 2003) in meinem Verkostungshirn verankert hatte. Eine kleine Vertikale drängte sich also förmlich auf und wenn man schonmal in der Champagne ist, sollte man sich einen Besuch in Mareuil-sur-Ay sowieso nicht entgehen lassen. Die Champagner aus dem Clos des Goisses werden mit Anteilen zwischen 30% und 60% im kleinen Fass vergoren und durchlaufen keinen BSA, egal ob im Fass oder im Stahltank vergoren. Ein Chardonnayanteil von meistens zwischen 30% und 40% dient als Frischespielbein, während der dominierende Pinot Festigkeit, Struktur und Würze liefert. Das Geheimnis seiner outperformance in den bekanntermaßen schwachen Jahren ist damit aber noch längst nicht gelüftet. Muss auch nicht, mir reicht es völlig, wenn ich weiß, auf wen ich mich dann verlassen kann.

English Sparklings (update 2014): Gusbourne

Mir sagte Gusbourne nichts. In keiner Hinsicht, erst recht nicht in sprudelnder. Dabei ist das Weingut aus der Grafschaft Kent mit seinen insgesamt 202 Hektar nicht gerade klein, selbst wenn man berücksichtigt, dass davon derzeit nur 20 ha unter Reben stehen – alles Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier; 2014 kommen weitere 20 ha hinzu. Andrew Weeber und Jon Pollard stellen hier nicht nur nachhaltig produzierte, sondern vor allem nachhaltig beeindruckende Sparklings her, wie ich erfahren durfte.

Trento DOC: Von Aldeno bis Zeni

Rotari, Ferrari, Cavit, Cesarini Sforza, aber auch Letrari und Endrizzi sind mir nach jetzt schon mehreren, wenngleich eher sporadischen Begegnungen positiv im Gedächtnis geblieben und forderten daher so unmissverständlich wie berechtigt eine Horizonterweiterung ein. Und weil ich mich dem Druck aus der Flasche immer gern beuge, habe ich das Unterfangen endlich einmal ins Werk gesetzt. Die im Rahmen der dabei zustande gekommenen Querschnittsprobe zu Gemüte geführten Sprudler schlugen sich mehr als respektabel und zeigten sich nicht zuletzt in puncto Degorgiertransparenz von ihrer hellsten Seite.  

1. Cantina Aldeno, Altinum Brut NV, dég.  28.11.2012 

80CH 20PN, Stahltank, 30 Monate Hefelager, mit 7-8 g/l dosiert.

Reife Champagner: Moet, Veuve und Pommery im Jahrgangskurzvergleich

Jahrgangschampagner haben ein längeres Flaschenleben, als gemeinhin für möglich gehalten wird. Gerade die Achtzigerjahre zeigen abseits des unsterblichen 1988ers momentan sehr erfreuliche Resultate und sind noch in genügender Menge auf dem Markt zu haben, so dass die Schnäppchensuche sich lohnt. Über das Vergnügen am reifen Jahrgangschampagner hinaus ist es in mehrfacher Hinsicht besonders lohnend, die Jahrgänge in der gewöhnlichen und in der Prestigeausgabe nebeneinander zu probieren – so gewaltig sind die Unterschiede nicht und bei einem Preisverhältnis von ca. 1 : 3 kann es auch wegen der Korkgefahr ratsam sein, lieber drei Flaschen vom Jahrgang zu kaufen, als ein Fläschchen Prestigecuvée.  

Renaissance des Appellations und Haut les Vins Biowein Tastival II/II: Champagnes Fleury, Bedel und Laherte

Weiter geht's mit Champagner:

II. Champagner

1. Champagne Fleury

a) Brut Nature Fleur d‘Europe

85PN 15CH, 2005er Basis mit 2004.

So schmecken die klassischen Aubechampagner, kräftiger Körper und eine Spur Leichtigkeit, die den massigen, arbeitsamen Körper wie ein flottes Textil helfend zu bedecken versucht.

b) Brut Tradition Blanc de Noirs

2010er Basis mit 2009, 2008, 2007, mit 7 g/l dosiert.

Gut, glatt, von sanftem Gemüt und etwas länger als der mit einer Spur Dosagezucker vielleicht überlegene Fleur d’Europe. Trinkt sich gut weg, hinterlässt aber kaum bleibenden Eindruck

c) Notes Blanches

100PB

Wein-Glossar



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