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dom perignon

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Champagne in the (Purple) Brain

Purple Brain, Düsseldorf. Zwischen Le Flair und REWE-Markt liegt die Konzeptbar Purple Brain von Andrew Holloway, den Düsseldorfern vor allem aus dem Weinhandel rotweiss bekannt. Andrew bietet dort vom Vegemitesandwich (auf speziellen Wunsch) bis zum Onkel-Bier allerlei köstliche Kleinigkeiten an, Champagner (gut und günstig:  Nominé-Renard, bekannt und bewährt: Bollinger) natürlich sowieso. Und wo es Champagner gibt, zieht es mich wie durch Zauberkraft hin. Meist mit noch mehr Champagner im Gepäck. Denn zu probieren gibt es immer was und weil der Mensch nicht gern allein probiert, ist eine muntere Verkosterrunde schnell einberufen.

Als Opener habe ich den von mir so hoch geschätzten

Dom Pérignon Stage Dinner in der Laeiszhalle, Hamburg

Dom Pérignon steht für Champagner wie Burger King für fast food und Formel 1 für schnelle Autos. Um in seinem jeweiligen Bereich die Spitze zu behaupten, genügt es nicht, ein bekanntes Erfolgsrezept stumpf ad infinitum zu perpetuieren. Das gilt für Luxusgetränke, wie für fast food und Autos. Spitze ist avant-garde, deren glamouröse Vorreiterrolle verdient sein will. Carl von Clausewitz wusste, dass die Vorhut nicht nur eine beobachtende Funktion hat, sondern auch mit Widerstand konfrontiert wird, dem sie sich mutig zu stellen hat. Das verschafft dem Rest der Truppe Zeit und offenbart die Absichten des Gegners, der aus seiner Deckung gelockt wird. Utz Claassen nennt das in seinem ansonsten ziemlich unerträglichen Buch "Unbequem" wie? Genau: unbequem.

Champagner Orientierungskurs

Um sich in die Champagne einzufühlen ist nichts besser, als eine Fahrt dorthin. Die Gastlichkeit und das Lebensgefühl vor Ort nehmen doch einige Schleier weg, die den Mythos Champagner umgeben. Was dahinter zum Vorschein kommt, ist (oft) mitnichten der befürchtete Industriezombie, sondern eine –  nich lückenlos umwerfend schöne, aber immerhin sehr sehr geile, teilweise – Weinbauregion wie es sie gewiss so oder so ähnlich überall auf der Welt gibt, mit einem Boden, den es dann schon nicht mehr ganz überall auf der Welt gibt und einem Weinbauvölkchen, das entgegen aller von Interessenvertretern unterschiedlichster Herkunft hochgepeitschten Wahrnehmung doch überwiegend, auch preislich, auf dem Boden geblieben ist. 

Champagner Dîner im Restaurant Francais (*/17), Steigenberger Hotel Frankfurter Hof

Die erste Probe im neuen Jahr. Grund genug, sich nur auf das Beste zu beschränken. Also ein Dom Pérignon Menu. Gesagt, getan: der freundliche Restaurantleiter des besternten Restaurant Francais, Herr Blümke, der in der Traube Tonbach sein Handwerk erlernt hat, war schnell für die gute Sache zu gewinnen und ein Menu war dank beidseitiger Begeisterung leicht zu komponieren. Es gab: 

Opener: Gougères

dazu Reinhold Haart, Piesporter Goldtröpfchen Spätlese 2007, Magnum

Champagner Masterclass mit reifen Prestigecuvées in der Villa Hammerschmiede (*/17)

In der Villa Hammerschmiede, wo seit 1. September mit dem jungen Leonhard Bader ein Mann am Herd von Vorgänger Sebastian Prüssmann steht, der sich Meriten im Adlon und auf dem Süllberg erworben hat; logisch, dass die Villa Hammerschmiede mit ihren unerwartet günstigen Preisen und dem weithin unerreichten Gebäudecharme, ganz zu schweigen vom umsichtigen, freundlichen und flotten Team, als location für eine Prestigeprobe herhalten musste, die als Masterclass dem Thema Reife verschrieben war. 

Wilhelmshof Patina 2004 hatte kusperkaramelligen Schmelz und eine zwischen Quitten, Hagebutten und Äpfeln changierende Frucht. Wirkte bei aller vollmundigen Reife frisch und stark, was am späten Dégorgement liegen wird.

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Wein-Glossar



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