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Monatsarchive: Mai 2013

Terroirs et Talents 2013: de Sousa, Philippe Gonet und Vazart-Coquart

Die Champagner von de Sousa, Philippe Gonet und Vazart-Coquart sind überwiegend chardonnaylastig und vermitteln nebeneinander getrunken gut nachvollziehbar das Nord-Süd-Gefälle der Côte des Blancs. 

Wir fangendeshalb wie jedes Jahr im Norden bei Vazart-Coquart an, der aus Chouilly Grand Cru kommt.

Terroirs et Talents 2013: Champagne Jacques Copinet

Copinet aus Montgenost im südlichen Sézannais macht viel mit Chardonnay, der im Stahltank einen vollen BSA durchläuft und diesmal zwischen 5 und 7 g/l dosiert war. An der fruchtigen, gemütlichen Stilistik hat sich nicht viel geändert. Den 2012er AOC Rouge fand ich dornfeldrig, mit Pflanzen, Rosenblüten und Pfeffer angereichert.

1. Blanc de Blancs brut

Auf Basis des 2008ers mit 2007er und 2006er Reserve, mit 5 g/l dosiert.

Leider wirkt der Champagner gesichtlos und bissschwach, was nicht an mangelnder Säure liegt. Die ist vorhanden und herbgrüne pflanzliche Noten finden sich auch, gar nichtmal die schlechtesten, will sagen: unreifen. Was dem Champagner fehlt ist Inspiration und Körperbewusstsein, bzw. Koordination. 

Terroirs et Talents 2013: Champagne Coessens

Jérôme Coessens ist einer der Aubevantgardisten par excellence. Seit 2003 in Ville-sur-Arce am Werk, gehört er zu den Einzellagenvinifikateuren, die zudem nur mit einer einzigen Rebsorte arbeiten, bei ihm ist es naheligenderweise Pinot Noir. Bei solchen Winzern lohnt sich das Opfer an Zahnschmelz, das man notgedrungen bei jeder Vin Clair Verkostung bringen muss, meistens ganz besonders, weil man besonders umfassende Einblicke in die Kinderstube kommender Champagner gewinnen kann – anders als bei Häusern, deren Cuvées aus hunderten von Grundweinen zusammengestellt werden.

1. Blanc de Noirs 2012 – der Grundwein war rauchig, flintig und arg schwermütig. Auf mich wirkte er wie ein müder Riese.

Terroirs et Talents 2013: Champagne Maxime Blin

Wie jedes Jahr habe ich die Blin-Champagner nach denen von Aspasie probiert, weil das geschmacklich wie räumlich ein Bogen ist, den man auf einer Verkostungstour gut nachvollziehen kann. Jahrgangsmäßig blieb es beim bekannten 2002er, die jahrgangslosen Champagner zeigten sich konsistent. Der Brut Carte Blanche (80PM 20PN) ist stets einfach bis derbe und nicht besonders säurehaltig, dafür aber auch nicht fad. Der Brut Grande Tradition (90CH 10PN) glänzte mit Zitronenmelisse, Verbene und Bergamotte, bei hoher, publikumsnaher Süße. Wenn ich bedenke, dass die Mehrheit der Champagnerkunden mit undosiertem Champagner nicht viel anfangen kann und höhere Dosagewerte gewöhnt ist, kann ich den Grande Tradition guten Gewissens empfehlen, da er vor allem nicht langweilig wirkt. Ausnehmend schön und best buy unter den Champagnern von Maxime Blin ist mal wieder der 2002er aus 100PN gewesen. Schön gereift, mit Honignoten und reichlich Dichte, die sich auf der Zunge entfaltet und Saftigkeit in die Mundhöhle entlässt. Undurchgeistigt, aber nicht plump oder dumm, nur gegen Ende etwas ausgedünnt und wässrig. Zum Schluss gabs die Cuvée Authentique, ein Rosé de Saignée im Gegensatz zum sonst gepflegten Assemblagerosé. Der ausgeblutete Champagner aus 100PN präsentierte sich schnittig, mit wendiger Säure und liebvoll-zartem, ja neckischem Biss. Gesunde Pinotfrucht und ein straffer Leib bereiten hier im Gegensatz zum Assemblagerosé schon solo sehr viel Freude, vor allem sind die Akzente behutsamer gesetzt, was den Wein um Spektren bereichert und ihm dennoch seine Würde belässt.

Champagner aus dem Holzfassl

Die Champagne erlebt Trends, wie jede andere Weinbauregion. Manche dauern länger und etablieren sich, andere sind nur kurzlebig. Roséchampagner, Zero-Dosage und Einzellagenchampagner rechnen ebenso dazu wie Altrebsortenexperimente und die vielfach seit den späten Neunzigern angelegten Soleras, bzw. strenggenommen sog. ewigen Reserven (reserve perpetuelle). Ein traditionelles, alle Jahre wiederbelebtes Thema ist der Holzfasseinsatz bei Vinifikation und Ausbau. Sascha Speicher vom Meininger Verlag hat sich auf der ProWein 2013 des Themas angenommen und die folgenden Champagner präsentiert:

1. Bruno Paillard Première Cuvée Brut en Magnum, dég. April 2012

Ca. 25PM 30CH 45PN, 20% Holzfassvinifikation im alten Bordeauxbarrique, mit 8 6/l dosiert.

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